X.
Heinrich Pestalozzi.
Ein Wort über ihn und seine unsterblichen Verdienste,für die Kinder und deren Eltern,zu dem ersten Säkularfeste seiner Geburt.
„Könnte ich die ganze Welt gewinnen, litte aberSchaden an meinem Kinde; was würde ich mitallem dem zum Gegenwerte für dasselbe besitzen!"
Pestalozzi.
Daß unsere Kinder, Knaben wie Mädchen, bis zum Jüng-lings- und Jungfrauenalter in die Schule gehen, findet jeder-mann ganz in der Ordnung. Mit dem sechsten Jahre beginntdie Befolgung dieser Ordnung. Schon lange vorher sprechenVater und Mutter dem Kinde von der Schule, mit Sehnsuchterwartet es den Tag des Eintritts, und es bezieht, sobald ereinmal geschehen, meist all sein Thun auf die Schule und denLehrer — sechs, acht und inehr Jahre hindurch. Kinder undSchulen, Kinder und Bücher denken wir immer zusammen. EinKind sein und Lernen sind fast gleichgeltende Begriffe ge-worden. Die Kinder in der Schule zu fiuden, oder, wenn siedes Morgens oder Mittags oder Nachmittags aus der Straßegesehen werden, sie mit Geräten, welche auf Schule und Lernenhindeuten, wandern zu sehen, darüber wundert sich niemand;nur das Gegenteil setzt allenfalls in Verwunderung. Die Schulespielt iu dem Leben des jungen Menschen eine sehr wichtigeRolle; sie ist fast das Leben des Nnerwachsenen. Ohne sie können
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