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crito^siw rrotiks; in diesein Sinne werden mir wenige Lehrerthätige Bürger werden können. Wir suchen die Thätigkeit ansandern Gebieten; aber wir preisen doch auch den Lehrerstandglücklich, wenn er sich endlich total, d. h. in allen seinen Glie-dern, ans dem Zustande herausreißt, wo leben oft nichts an-deres hieß als: nicht sterben. Die Unabhängigkeit von jedemäußeren Zufall, der Besitz der nötigen Mittel für mögliche Un-glücksfälle, Alter und Krankheit, für Witwen und Waisen, daserforderliche Quantum an Habe zur Befriedigung auch geistigerBedürfnisse und zur Erhaltung der Lebeusheiterkeit und Frische,mit eiuem Worte, die materielle Freiheit ist der erste Gradder Freiheit. Und was für ein Unglück hat sich über den Lehrer-stand ergossen dadurch, daß sie wegen ihrer beschränkten Lageihre Frauen in den untersten, also ungebildetsten, rohesten Stän-den suchen mußten! Das haben sicherlich die nicht recht über-legt, welche nichts dazu beitragen mochten, wenn sie es auchkonnten, die Lehrer anständiger zu besolden. Sie kannten sehrschlecht eins der ersten Gesetze der „Wissenschaft von der Gesell-schaft". Auch dies gehört zum Lehrerbewußtsein: die Gewiß-heit, sich durch Kraft und Thätigkeit in geistigeinBeruf (nicht durch Nebengeschäfte aller Art) die zur selb-ständigen Existenz eines zu geistiger ThätigkeitBerufenen erforderlich en äußeren Mittel erwerbenzu können. Dieses ist ans dieser Erde, wie sie einmal ist, einHauptbestandteil eines selbständigen, freien und beglückendenLchrerbclvichtseins.
Und nun gehe hin, denke weiter darüber nach, was ich indiesem Aufsatze gesagt habe, und suche den Grund des Heils —in dir selbst! Es giebt keinen Qrt auf dem Erdball, wo sichnicht etwas Tüchtiges wirken, wo sich nichts erwirken ließe.