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Der Milit-irkonflikt 1862—1863.
Pläne jemals diejenigen der Kaiserlichen Regierung ge-wesen sein, so würde notwendig angenommen werdenmüssen, daß durch den Abschluß einer Konvention mitPreußen, wie sie Ihnen vorschwebt, d. h. durch Eingeheneiner solidarischen Verbindung mit den Deutschen gegendie Polen, mit der panslavistischen Politik, die der HerrVorredner einem Teile der russischen Bevölkerung zu-schreibt und schwerlich mit Unrecht, von seiten der russi-schen Regierung gebrochen sei, also die Konvention dasVerdienst hätte, wenn sie geschlossen wäre in diesemSinne, den Erfolgen derjenigen Partei, welche der HerrVorredner fürchtet, in Rußland selbst die Spitze abzu-brechen.
Der Herr Vorredner beklagt sich, daß eine Mengevon Fragen, deren Lösung mir freilich näher hätte liegenkönnen, als die polnische, wenn letztere nicht im Ge-wände einer Insurrektion aufgetreten wäre, nun ihreLösung gegenwärtig und auch in der nächsten Zukunftnicht finden würden. Nun, meine Herren, sie habenauch ihre Lösung in den zehn bis zwölf Jahren vorhernicht gefunden, im Gegenteil, sie sind nicht einmal vor-wärts geschritten; es ist wohl einigermaßen ungerecht,wenn Sie es gerade diesem Ministerium zur Last legenwollen, und der Konvention, daß in den letzten — wielange ist es her — in den letzten sieben Wochen nichtplötzlich die dänische, die hessische und die Bundesfragegelöst sei, und die Schuld, daß dies nicht geschehen sei,der Konvention zuschieben. Mir haben auch, als ichdie Geschäfte übernahm, manche andre Fragen alswesentlicher und dringender, wie die gegenwärtige, vor-geschwebt. Ich kann Ihnen nicht verhehlen, meineHerren, daß die Art, wie Sie die Regierung in der