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Der Militärkonflikl 1862—1863.
das Haus verlassen habe. Der Herr Vorredner schienim Anfänge seiner Rede anzunehmen, als wäre von mirdie Existenz irgend welcher Verabredung mit Rußlandheute für zweifelhaft erklärt worden, ich glaube, ich habemich zu oft darüber ausgesprochen, daß Verabredungenexistieren; ich habe nur heute gesagt, daß die Natur dieserVerabredungen, ihr Charakter, ihre Tragweite sowohldem Herrn Donalies und den übrigen, wie der Herr siebezeichnte, als auch dem hohen Hause nicht bekanntsind. Der Herr Vorredner sagte, die Konvention habebekanntlich viel weitergehende Zwecke gehabt als die-jenigen, die ihr jetzt zugeschrieben werden; er unterstrichdies „bekanntlich" förmlich. Meine Herren, ich habe inder Presse die Wahrnehmung gemacht, daß, wenn dieZeitungen einen Bericht über eine ihnen ganz neue, über-raschende und unbekannte Thatsache bringen, daß siedann sagen: „bekanntlich" ist das und das der Fall.Ich glaube, der Herr Vorredner befindet sich einiger-maßen in einem analogen Fall; er sagt, das UrteilEuropas sei über diese Konvention vollständig einig; —das Urteil Europas kann aber über etwas ihm Unbe-kanntes nicht einig sein; es ist in sehr weitverbreitetenKreisen einig in der Entschlossenheit, gewissen unrichtigenAngaben über den Inhalt der Konvention Glauben zuschenken; es findet sich in allen öffentlichen Blättern derfür diese erklärliche und natürliche Verdruß darüber,daß sie die Wahrheit nicht ergründen können; sie werdender Wahrheit vielleicht negativ durch das, wogegen dieRegierung widerspricht, nach und nach immer näher undnäher kommen und werden vielleicht dann selbst über-rascht sein über das, was übrig bleibt. (Heiterkeit.)
Alles, was ich heute gesagt zu haben glaubte, ist