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Bd. 1 (1875) A - Arabische Religion
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Mival — Alkäischer Vers.

borousll (1847), welches mehrere Auflagen erlebthat, ausgenommen. Unbedeutender sind seine Inkassk Rord OastterauAtr und 8ir Ollarlas Ltswurt(1862). In seinen Rrinoiplss okRopulation(1840)bekämpfte er die Malthussche Theorie. Seine ver-schiedenen kleineren Aufsätze über politische u. na-tional-ökonomische Tagesfragen erschienen meistensin Rlaolcwoods NaZaÄns, später in besondererSammlung unter dem Titel tüssavs (Edinb. 1850,8 Bde.). 1853 wurde A. znm Baronet erhobenn. st.zu Glasgow 23. Mai 1867. 3 ) Alexander,namhafter engl. Industrieller n. Reisender, 1812 zuLeithgeb. ZumKaufmann ausgebildet, leitete ernachseines Vaters Tode die großen Eisenwerke in Lanark-shire u. Ayrshire von 1838—1844, in welchem Jahreer aus dem Geschäftslebcn zurücktrat und ausge-dehnte Reisen sdnrch Europa u. Asien unternahmu. 1860 seine Rtiitosopti/ and Historz- ok 6ivi-ti^ukion veröffentlichte. 1861 ward er zum Prä-sidenten der Oünroti Rskormakion Lociot^ gewähltu. kurze Zeit darauf zum Vorsitzenden der 6ur-renoz- Reform Lssooiation, welche die Errichtungeiner Staats-Zettelbank anstrebt; als solcher schrieber: Mrs Improvemsnb ok Kooiskz- u. i'tw Rro-kesbant and Ouksicdio Otmrclros aomparod andvritioisod. 4 ) Sir Archibald, Sohn von A. 2),englischer Militär, geb. 21. Jan. 1826; trat nachbeendigten Universitätsstudien in Edinburgh in dieArmee; diente in der Krim, in Indien, u. warMilitärsccretär Lord Cydes während des indischenAufstandes, als welcher er einen Arm bei demEntsätze von Lncknow verlor. Nach u. nach zumGeneral u. 1870 zum ^.ssiskank ^.djudant-Lls-nsral zu Aldershot aufgestiegen, veröffentlichte ereine vorzügliche Abhandlung: On ^.rm^ Organi-sation, 1869. 5) William Pulteney, Brudervon A. 2), Arzt u. Professor in Edinburgh; legte1855 seine Stelle an der Universität nieder n. st.imSept. 1859. Er schr.: Ontlinos ok Rüz-siotoM.Edinb. 3. A., 1839; Ontlinss ok Rattwtog.v andikraotios ok Nsdioino, ebd. 1848. Er ist beson-ders verdient um sein Vaterland durch seine Aufmerk-samkeit, welche er der Verbesserung der Lage derarbeitenden Klasse geschenkt hat. Er schr. auch:On tüs Roolaiuation ok IVasts Rands and ttieirOuttivation dz- Orokt-Imskandrz-, Edinb. 1850.

Alivol, Df. im indobritischen Gouv. der NW-Provinzen, nordwestl. von Ludhiana, 4 lern vomSedletsch, wo der Generalmajor Harry Smith am26. Jan. 1846 die Sikb unter Nundschid-Singhschlug.

Alix» P.M., Kupferstecher in Aquatinta-Manier;arbeitete von 1790—1820 in Paris Personen,Tagesbegebenheitcn u. Moden, namentlich cnlti-virte er den Farbendruck. Viele seiner Blättersind höchst interessant für die Culturgeschichte.

Alixiakamphcr,einekampherähulicheSubstanz,die oft auf dem Innern der Rinde von Hixiaaromatioa in weißen, schwach aromatisch schmecken-den n. angenehm riechenden Krystallen vorkommt.Dieselben sublimiren bei 70—80° unzersetzt, lösensich nicht in kaltem, wol aber in warmem Wasser.

Nlizarin, Krapproth, Lizarinsänre (Chem.),Farbstoff der Krappwnrzel, kommt indieser, so lange sie frisch ist, nicht fertig gebildetvor, sondern entsteht ans einem Glnkosid, der

Rubierythrinsänre, durch Kochen mit Alkalien oderSäuren oder auch bei längerem Aufbewahren desgemahlenen Krapps durch Einwirkung eines darinenthaltenen Ferments auf das Glnkosid, welchesdabei in A. u. Zucker zerfällt. Das auf letztereArt gebildete A. kann aus altem Krapp mitÄther oder Steinöl ausgczogen werden. Aus derfrischen, grob gemahlenen Wurzel erhält mau esdurch Ausziehen derselben mit einer wässerigenLösung von schwcfcliger Säure. Die Auszügewerden bei 30—40° mit Schwefelsäure versetz:,wodurch das Purpurin (s. d.) gefällt wird. BeimKochen der filtrirten Lösung scheidet sich dann sog.grünes A. aus, ein Gemenge von A. mit einergrünen organischen Substanz Dasselbe wird mitsalzsäurehaltigem n. reinem Wasser gewaschen, ge-trocknet u. durch Lüsen in Holzgeist, Alkohol oderSchieferölen gereinigt. Es läßt sich auch künstlichaus dem Dibromanthrachinon darstellen (s. An-thraceu). Das A. krystallisirt in oraugerothen bisdunkelgelben Nadeln mit drei Molecüleu Krystall-wasser, welche bei 100° entweichen. Die Krystallefärben sich dabei roth u. sublimiren bei höhererTemperatur unzersetzt in oraugerothen Nadeln.In Alkohol und Äther ist das A. leicht mit gelberFarbe, in kaltem Wasser wenig, in heißem leichterlöslich. Gegen Basen verhält es sich wie eineschwache, zweibasische Säure, löst sich leicht inAlkalien mit im durchfalleudcn Lichte purpurner,im reflectirten violetter Farbe. Kalk- n. Baryt-salze fällen aus der alkoholischen Lösung blaue,flockige Niederschläge. Die Lösung in Alkalien gibtmit Alaun- oder Zinnsalzlö'sung schön rotheFällung (Krapplack), mit Eiseno'xydsalz violett-schwarze. Diese Eigenschaft des A-s, mit Metall-salzen unlösliche, gefärbte Verbindungen zu erzeu-gen, macht es zu einem wichtigen, in der Färbereiund Kattundruckerei angewandten Farbstoffe. Sowird z. B. das Türkischroth auf mit Öl u. Alaungebeizter Baumwolle erzeugt (s. Färberei). Leitetinan A-dampf über erhitzten Zinkstaub, so wird esreducirt, u. es sublimirt Anthracen. GewöhnlicheSalpetersäure oxydirt das A. zuPhtal- u. Oxalsäure.

Alizarintinte, s. Tinte.

Aljubarröta, Villa im portugiesischen DistrictLeiria (Estremadura); Fabriken von Bucaros (thö-ncrnen Gefäßen); 2700 Ew. Hier am 14. Aug.1385 Sieg Johanns I. von Portugal mit 6000Mann über König Johann I. von Castilien mit30,000 Mann. Zum Andenken wurde das präch-tige Kloster Sta. Maria da Viktoria in Batalha(s. d.) gestiftet.

Alk, s. Alca.

Alkähest, von Theophrastus Paracelsus erfun-dener Ausdruck zur Bezeichnung einer Mixtur,welche geeignet sein sollte, alle Krankheiten derLeber zu heilen, Wassersüchten vorzubengen rc.^Ilcasiost Olaubori (Mtrum tixum), kohlensauresKali, von Glanber im I. 1654 durch Verpuffenvon Salpeter mit Kohle dargestellt.

Akkord, Stern y im Großen Bären (s. d.).

Alkäischer Vers, nach Alkäos 3) benannt.

Er besteht ans 2 Trochäen mit einsilbigem Anstatt(nach anderer Auffassung aus 2 Jamben mit über-schicßender Senkung), auf welche 1 Daktylus u. 1Z