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oder in welchen man ihn ausmünzt, bemächtigt; klares Denkenist stilles Sprechen, wahres Lernen ist lautes Sprechen u. s. w.Sachkenner, wie (nm von Lebenden nicht zu reden) Spillekewerten Angedenkens einer war, beurteilen daher den Wert einerSchule auch und wesentlich, wie nach der Art der ganzen Er-scheinung der Schüler, so nach der Art ihres Lesens, Antwortensund Redens. Sie meinen, die Fortschritte der Schiller werdenmehr dadurch bedingt, daß der Lehrer die Schüler zu diesenäußerlichen (äußerlichen?) Fertigkeiten anhalte und darin übe,als daß er selbst geläufig rede und die Schüler zuhören lasse,ich sage, zum Zuhören verdamme, denn es ist, wo es herrscht,eine Qual, eine der größten für den selbstthätigen oder zurSelbstthätigkeit geneigten Menschen, auch für das frische Kind.Die Sachkenner meinen, daß es keine nachteiligeren und schieferenAnsichten in Schulräumen gebe, als die: kleine Kinder (An-fänger von 6 oder 7 Jahren) brauchten nicht laut zu lesen undzu spreche», das werde sich mit den Jahren schon geben; halbeAntworten seien zu gestatten, mit den Jahren des Verstandeswürden sie schon ganze werden; Fehler im Sprechen (man denkehier an mehr als an mir und mich) deuteten nicht notwendigaus Gedankenfehler; es mit der Darstellung der Gedankengenau nehmen, koste zn viel Zeit und sei Pedanterie; für strengenmündlichen Ausdruck habe vorzugsweise nur der Sprachlehrer zusorgen, in andern Gegenständen brauche man eS so genau nichtzu nehmen; gut Schreiben sei wichtiger als gut Sprechen; deut-liches und angemessen lautes Reden verdränge bei Mädchen die..Gemütlichkeit" und die andern „edlen Eigenschaften der deutschenFrauen", und wie die übrigen schiefen Ansichten weiter heißenmögen. „Sprich, damit ich dich sehe!" gilt vorzugsweise in denSchulen. Wo die Schüler nicht laut, nicht deutlich, nicht be-stimmt, nicht lebendig, nicht rasch antworten, sprechen, reden: daist der Unterricht schlecht. Was sie nicht ordentlich zn sagenwissen, wissen sie auch nicht recht; was ihr wahres Besitztumgeworden, so daß sie damit schalten und walten und handelnkönnen, wird vorzüglich durch mündliches Prüfen erforscht;das Sprechen ist viel wichtiger als das Schreiben, denn wir