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1 (1890)
Entstehung
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Büchern zu erhalten! Vermaledeiet sollen bleiben der Orbilismus,die Pedanterie, die Schulzncht vergangener Jahrhunderte, ver-maledeiet das Stockregiment, die Schulenge, die Schulqual und vorallen Dingen die Langweiligkeit des Unterrichts und des Umgangsmit den Lehrern. Jede Art ist besser, selbst die Tyrannei, als dielangweilige Art, als die geistlose Art. Seht ihr sie nicht, wie sie,von einer Schar lebendiger Menschen mit klaren Augen, frischenHerzen, lebensfrohen Gemütern umringt, ihre Nase nur in dasBuch stecken, nur Augen haben für die Toten, nicht für dieLebenden, sie von den frischen Auen jugendlichen Daseins hineinnötigen in abstrakte Wüsten, jene Mumien, die nur solangeetwas sind, als sie ein Buch in der Hand haben, die durch dieBücher in eine solche Knechtschaft hineingcraten sind, dass sieohne sie in ihrer Armseligkeit keine Woche mit frischen Kindern,Knaben und Jünglingen zuzubriugeu wüßten, jene Menschen(sind es Menschen?), die den Buchstaben anbeten, den Geistknechten, statt ihn zu befreien, die Schulstnben in Kerker ver-wandeln und so die göttliche Erfindung des Gutenberg für dieJugend in einen Fluch umwandeln! Haben wir unrecht, ist esÜbertreibung, wenn wir uns echauffieren, indem wir an vieleunserer Jünglinge denken, wie sie werden in den Schulen,unter der Beschäftigung mit den Büchern, indem wir uns dasBild vergegenwärtigen, das uns von mancher Schule gebliebenist? Nochmals gepriesen, ewig gesegnet seien daher die bekanntenund unbekannten Männer, welche der Jugend das Lesen, denGebrauch der Bücher erleichtert haben, gepriesen alle, die siewürdig gebrauchen.

Welches ist der würdige Gebrauch der Schulbücher?

Es ist ein dreifacher.

Den ersten nennt uns die alte Frage:Verstehst duauch, was du liesest?"

Ich muß daran erinnern, ich halte es für ein zeitgemäßesWort. Der Theorie nach sind wir dein blindtoten, rein gedächtnis-mäßigen, wortgedächtnismäßigen Aufnehmeu und Einprägen'ent-ronnen; in der Praxis spukt noch vielfach der tote, tötendeKram; ja es giebt neuere Methodiker, die sich abmühen, Gründe

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