Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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umsichtigen Mann nichts zu finden sein sollte. Auch andern,die es zu etwas gebracht haben, sind die Tauben nicht gebratenin das Mali! geflogen, sondern es hat ihnen Mühe und An-strengung gekostet. Summa: Man erwarte die Hilfe nicht vonandern, wo inan sich selbst helfen kann. Ein erworbener Thalerist mehr wert, als zwei geschenkte. Hat mau das Glück, einethütige oder gar geschickte Hausfrau zu besitzen, so ist man umso eher geborgen. Der Mann kann sie in löblichen Anstrengungenunterstützen. Hat man viele Kinder: man erziehe sie sorgfältigste,es dauert nicht lange, sie helfen erwerben, und die Achtungder Welt mehrt sich. Hilf dir selber, wo und wie du kannst.Um so mehr fällt dir auch mit der Achtung die Unterstützunganderer zu. Wahrlich, das Heil des ganzen Schullehrerstandesruht zuoberst und zumeist in ihn: selbst. Lauter tüchtige Leute,die Welt wird es schon anerkennen. Hier liegt, wie man zusagen pflegt, der Hund begraben. Es sei dir kein niederschlagen-der, es sei dir ein aufrichtender Gedanke! Durch dich soll dieallgemeine Sache wachsen. Wenn andere nicht viel, nicht genugleisten, leiste d u mehr, zeichne dich aus, es ist ein edler Sporn!Das Publikum freut sich, wenn möglichst viele Schüsse dasSchwarze treffen.Man muß nach möglichst vielein zielen,weil so wenig getroffen wird". Mir ist kein Beispiel bekannt,daß ein tüchtiger Mann nicht weiter gekommen wäre, als eranfangs war. Darum, wer trägt die Schuld, wenn es einerzu gar nichts bringt? Gott hat die Menschen und Dinge so ge-stellt und geordnet, daß das Gute notwendig seine Frucht trägt.Darum auf! ..Selbst ist der Mann", und:Hilf dir selber, sohilft dir Gott".