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mn mit einen: hochgeachteten Schriftsteller der neuesten Zeit(Bulwer) zu reden, „die Frömmigkeit der Gegenwart zu aufge-klärt und mild ist, als daß sie die Litteratur, eine der bestenGaben des Himmels, aus den: Bereich der Religion verbannenwollte". Fürwahr, es ist ein tief wohlthuendes Gefühl, daßunsere Nation sich in ihrer Hochachtung und Verehrung nichtirren läßt durch eine sophistische, beschränkte und boshafte Kritik,daß diese der Vergessenheit übergeben wird, die Liebe aber bleibt,die Liebe, des Gesetzes Erfüllung, voi: welcher der in: schönstenGrade ergriffen sein mußte, dessen Sein der Spruch schildert:„Diesen Kuß der ganzen Welt".
Gewiß, wir machen uns keines Götzendienstes schuldig, wennwir ihn: unsere ungeheuchelte Verehrung widmen und ihn: inunfern Herzen eine Votivtafel der Dankbarkeit errichte,:. Fälltes uns auch, ebensowenig wie Gustav Schwab, dem Redneran den: Schillerfeste, ein, seinen Rainen neben den Rainen des-jenigen, der über alle Namen ist und den alle Zungen preisensollen, die in: Himmel und auf Erden sind, zu reihe,:, so Hegei:wir doch mit demselben Redner die Überzeugung, daß sei,: Herzvon ihn: — dessei: Wesen er so klar erkannt, wein: er auch wenigvoi: ihm gesprochen — nicht fern gewesen, und es bleibt darumin unfern deutschen Herzei: auch für ihi: noch eii: Plätzchen, woseine Ehre wohnt. Darum unter allen großen Totei:, die dasganze Vaterland verehrt:
Schiller für immer!
In ihn: verehren wir de,: Genius und den, der die Genien durchseü: schöpferisches „Werde!" ins Dasein ruft.
, Was und wieviel kann ein solcher Mann jedem Deutsche»,auch einen: deutschen Schullehrer sein! Man hat zu Zeitei: ge-glaubt, nicht nur, wie man es in: gewöhnlichen Wortsini: zu ver-stehen pflegt, eii: großer, sondern eii: wahrhaft großer Dichterkönne ei» unbedeutender, oder gar ein nichtswürdiger Mensch sein.Aber wie wenig kennen solche die Menschennatur! Dein: dazugehört dach wahrlich nicht viel, an sich selbst, wie kleii: man michsein mag — ein jeder hat doch auch wenigstens gute Stunden— an sich selbst zu erfahren, daß nicht nur unsere besten Ent-