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auch jeder Unterricht auf nicht streng-wissenschaftlichen Anstalten,d. h. auf allen eigentlichen Schulen ein elementarischer sein.Ja, ob er nicht auf den Universitäten selbst, insofern auf den-selben ganz neue Zweige des Wissens Vorkommen, für die in deinfrüheren Unterricht weder die elementarischen Kräfte, noch dieelementarischen Anschauungeil gewonnen sind, auch in dieser doppel-ten Beziehung wissenschaftlich und elementarisch zugleich seinsollte, will ich hier nur als eine Frage hinstellen. Gewiß ist es,daß jeder Unterricht, der über den Kräften des Individuumsliegt, dieselben schwächt, anstatt sie zu stärken; gewiß ist, daß nurdie Ideen fruchtbar i» unser Gedankenspstem eingreifen, welcheunmittelbare Anschauungen, Erlebnisse, Thatsachen aufklären, diealso früher vorhandeil sein müssen, sowie es gewiß ist, daß ge-fühlvolle Worte nur das Gemüt desjenigen lebendig erregen,welcher die Gefühle früher schon empfing.
Der einübende Unterricht macht an den Lehrer die schwereAnforderung, daß er die zum Einüben erforderliche Unermüdlich-keit, Stetigkeit, Zähigkeit besitze. Hier ist der Mensch die Methode.Lehreil ist leicht, das Vorsagen, Vordozieren, Diktieren amleichtesten; das Entwickeln ist angenehm, geist-erfrischend für denLehrer, wie für den Schüler, ist Genuß; das Einüben dagegenmacht das Lehrgeschäft, besonders für den geistgeweckteil Lehrer,schwer, nicht selten zu einer drückenden Last. Aber es ist uner-läßlich; seine unbedingte Notwendigkeit hat mail nicht nur demallgehenden Lehrer in seiner ganzeil Strenge vorzuhalten, solider»,wen» man Lehrer ist, täglich sich selbst, eben weil seine Erfüllungeine so schwere Pflicht ist. Weil sie sich häufig bei geistweckendenLehrern weniger findet, als bei solchen, die diesen an Intelligenznachstehen, so leisten letztere in dem Schulunterricht häufig mehrals jene. Bei dem Schullehrer ist die Beständigkeit eine der größtenTugenden. Hier an dieser Stelle, wo wir voll den Eigenschaftendes Elementarlehrers sprechen, können wir dieselben kurz angeben:a. Er muß das nötige W isse n besitzen, es muß sein Eigen-tum sein. Diese Eigeilschaft allein, versteht sich in weitem Um-fange, konstituiert den Ge lehrt eil im herkömmlichen, freilichschlechten, darum hoffentlich bald überwundenen Sinne.
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