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Vereinigung mit der Familie und späterhin mit der Kirche sindmir die Männer, denen Gott die Macht gegeben hat, des Gutenviel zu wirken. Oder märe es nicht hoch anzuschlagen, was wirdurch Lehre und Beispiel an der bildungsfähigen Jugend ineinem Zeiträume von acht und mehr Jahren erwirken können undin der That erwirken? Nicht hoch anzuschlagen die Gewöhnung,von der der Mensch nicht läßt, wenn er alt wird, an Ordnungund Reinlichkeit, Sittsamkeit, Verträglichkeit, Gehorsam undTreue? Nicht hoch anzuschlagen die Entwickelung der Denkkraftund des Sprachvermögens, die Befruchtung des Gemüts mit denGefühlen und Trieben zum Edlen und Schönen? Nicht hoch an-znfchlagen die Liebe zu Menschen und Gott?
Nein, meine Freunde, den Ruhm, der uns gebührt, wennwir treu wirken, lassen wir uns nicht rauben. Er ist unsereEhre, unser Triumph. Nicht in äußerlichem Glanze, nicht unterdem Geräusche der Welt, nicht mit Pracht und Pomp treten wirmit unserm Wirken daher; in bescheidener, zurückgezogener Stillegedeiht tief und ungesehen das Werk unsers Geistes und unsererHände. Die Schule ist von unmeß-, unberechenbarem Einfluß aufGesittung und Bildung der Einzelnen und der Völker. In Bar»barei und Nacht würden wir zurücksinken, wenn wir keine Schulenmehr hätten. Sie sind nicht notwendige Übel, die inan abzuschaffentrachten muß, und die von der steigenden Kultur allmählich ver-drängt werden, wie Polizei- und Militäranstalten, die in deinGrade an Ausdehnung und Wirklichkeit verlieren, in welchen: dieBildung steigt; die Wichtigkeit der Schulen hebt sich mit derwahren Bildung zur Humanität. Je mehr man diese will undhat, desto mehr bedarf man der Schulen. Dagegen verzichtenwir auf den zweideutigen Ruhm, auf die Ilmgestaltung der äußereilStaatsorganisation eingewirkt zu haben. Zwischen dein, was wirleisten können, und den wirklichen Reformen im äußeren Leben,liegen so viele Zwischenmomente und Kräfte, daß sich zwischenbeideir kein sicherer Schluß von Ursache und Wirkung macheilläßt. Thun wir treu das Uusrige, Gott und die Welt-geschichte werden das Ihrige thun?
Wenn llils somit die falscheil Erwartungen und zweideutigen