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zu erwarten. Darin hat Herr Superintendent Fischer recht, dassind falsche Erwartungen. Aber es sind nicht solche, welche dieSchullehrer erregt haben, sondern Früchte einer totalen Verkennungdes Wesens der Schule. Wir weisen sie ab, wir haben sie nichtgewollt, wir fühlen uns dazu nicht berufen. Wir erkennen darinnicht unsere Ohnmacht, sondern wir wollen es gar nicht. Wirhaben es, um es mit einein Worte zu sagen, nicht mit demGenerellen, sondern mit dem Individuellen zu thun. Wirwollen Menschen bilden, Individuen, die Grundlage der Menschen-bildung legen. Welchem Berufe sich unsere Schulkinder dereinstwidmen, wo sie den Schauplatz ihrer Thätigkeit aufschlagenwerden, ob hier oder in anderen Weltteilen; in welche Ver-fassungen Staaten sich kleiden, deren sie dereinst angehören: dasgeht uns nichts an; wir bilden Menschen. Das ist unserBerns, darin liegt unsere Stärke. Hier aber behaupten wirauch, so Gott will, unser Gebiet. Hier lassen wir uns die Gewiß-heit des tiefen Einflusses unserer Thätigkeit nicht rauben. In
edeln, was soll er denn Besseres thun? und wie soll er denn da patriotischerwirken?" Diese Ansicht wende der Lehrer auf sich an! Nun aber fährtGoethe fort: „An einen Dichter so ungehörige und undankbare Anforde-rungen zu machen, wäre ebenso (?), als wenn man von einem Regimentschefverlangen wollte, er müsse, um ein rechter Patriot zu sein, sich in politischeNeuerungen verflechten und darüber seinen nächsten Beruf vernachlässigen.Das Vaterland eines Regimentschefs aber ist sein Regiment."
Gewiß, ein Negimentschef ist kein Patriot, wenn er sein Regiment, d. h.seine ersten, nächsten Pflichten, das Notwendigste versäumt. Aber auf denDichter findet dieser Vergleich keine Anwendung. Dieser ist Mensch und —gehört einer Nation an. In dem Nationellen entwickelt sich das Universelle.Dieses ist nicht ohne jenes. Besser als der Schluß der Ansichten von Goethegefüllt uns die schon anderwärts augezogene Rangordnung jenes Rittmeisters:„Zuerst kommen meine Husaren; dann die Pferde meiner Husaren; dannFrau und Kind; dann ich." Endlich der hohe Standpunkt Fenelons:,,.1'aims inisux ma taiuills gus inoi, ma patris gus ma kamills, et I'univvrsgus um putris" — in Verbindung mit Lsrnurclin äs 8t. visrrssAusspruch: (,>ui ns s'orckonns pas ü sa putris, sa putris au gsurs liumain,et Is gsnrs Inunuin ä visu, n'a pus plu8 eounu 1k8 lots äs tu politigus,gus oslui, gui, 86 trüsant uns pd^süius pour tui 8su1 st separant 868rslations personelle cl'avso Iss slernsns, la tsrrs st ls solsil, n'auruitconnn Iss lois äs la naturs."