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und seinesgleichen die- richtige, so sind wir, die wir bisher,wenigstens teilweise, das Gegeilteil gemeint haben, in: Irrtumbefangen, und wir müssen der, wenn auch schmerzlicheil Wahr-heit — denn über Wahrheit geht nichts ans Erden — die Ehregeben und ihr huldigen. Die Resultate, welche die Überzeugung,wenn sie allgemein werden sollte, in betreff der bisher vomStaate für das Volksschulwesen gebrachteil Opfer, lind in bezugauf die Anstrengung, die wir uns in ermutigendem Glauben an dieFruchtbarkeit unseres Wirkens zumuteten, herbeiführen würde,brauche ich nicht zu schildern. Verminderung, wo nichtSchwächling und Lähmung aller für die Volksschule wirksameilKräfte würde die unausbleibliche Folge davon sein. Es scheintmir daher erlaubt, Ihre Aufmerksamkeit noch einige Augenblickemit der vorliegenden Frage nach der Wirksamkeit der Volksschulezu beschäftige». Ich werde mich kurz fassen.
Unmittelbar voll der Thätigkeit der Volksschullehrer undden Leistungen der Volksschule die Abstellung gesellschaftlicher Übelund Gebrechen, sozialer Verrenkungen, schiefer Stellungen erwarten
— es ist Chimäre, ist Wahn. Politische Zustände, die man fürungenügend hält, durch die Schullehrer iiinändern wollen, ihnensolches als Aufgabe hinstellen, von ihnen erwarteil oder fordern
— ist mehr als oberflächlicher Irrtum, ist Verkennung des Wesensder Schule, heißt sie ans einen Boden verpflanzen, ans dein siezu wirken nicht berufen ist, heißt sie in ein verderbliches Institutverwandeln. Fast ebensowenig als die Kirche ist die Schule einpolitisches Institut. Sie ist eine Bildungsanstalt, und sie bildetnicht zunächst Männer lind Frauen, sondern Knaben und Mädchen.Daß sie, wie aus Knaben Männer, aus Mädchen Frauen werden,darauf einwirkt, wie die Knaben und Mädchen dereinst als Er-wachseile sein und handeln werden, es versteht sich nicht nur vollselbst, sondern sie beabsichtigt auch ein bestimmtes Sein undWirkeil, aber nicht in unmittelbarer Beziehung ans die bestehen-den Zustände des öffentlichen Lebens.
Den Blick der nicht nur unreifeil, sondern dafür an und fürsich gar nicht empfänglichen Volksjngend auf öffentliche Verhältnissekünstlich und mit Absicht hinrichten, heißt, sie aus ein ganz fremdes,
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