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ist keine Grenze mehr vorhanden, wo man aufhören soll. Dennnenne ich eine Aufgabe um eines Schillers willen zweimal,warum soll ich sie nicht um eines noch welliger aufmerksamenSchülers willen dreimal nennen u. f. w. Darum stehe die aus-gestellte Regel fest (die natürlich, nach der Natur der Aufgaben,Ausnahmen zuläßt); aber null spreche inan mich alles Wichtige,die Zahlwörter besonders, mit scharfem Accente! Dadurcherleichtert mail den Schülern die Sache außerordentlich lind inangewöhnt sie dadurch von selbst zu charakteristischem Sprechen!
k. Man mache sie auf einzelne Kunstgriffe undsogeil an ilte Vorteile, die sich im Fortschritt desRechnens von selbst ergeben, aufmerksam!
Alan wählt statt einer Zahl eine bequemere, runde und ver-bessert nachher den Fehler. Z. B., statt 98 zu addiereil oder mitihr zu multiplizieren, nimmt man 98 — 100 — 2; statt 148von 312 abzuziehen, zieht mail 148 voll 300 ab und fügt demReste 12 hinzu rc. —
Man verwechsele bei der Multiplikation die Faktoren miteinander, wenn dadurch eine Erleichterung entsteht; z. B. statt52 X 19 Wochen setze man 19 X 52 Wochen — 19 X 1 Jahr— 19 Jahre.
Auf solche Vorteile und Kunstgriffe kommen die Schülervon selbst. Auf ihrer Handhabung beruht zu großem Teile dieFestigkeit im Kopfrechnen.
K. Alan gewöhne die Schüler an Ruhe und Be-sonnenheit.
Schnelligkeit lind Raschheit im Fragen und Antworten be-zeichnen den eifrigeil Lehrer und die ihm ähnlich gewordenenSchüler. Aber die Besonnenheit und die Ruhe des Geistes dürfen,zumal beim Kopfrechnen, nicht fehleil. Verhaspelt sich ein Schüler(dem sanguinischen begegnet dies am ersten), so lasse inan ihnruhig die Entwickelung wieder von vorn anfangen, lind mail setzeseiner Unruhe feste männliche Haltung entgegen. Das wirkt wiemagnetischer Einfluß.