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1 (1890)
Entstehung
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neuen Idee zuerst zu erwarten. Denn in ihnen soll die Intelligenz,die Humanität, die Aufopferung leben: Und leider sind wirdaran gewöhnt, daß von ihnen alles, von uns nichts ans-geht. Was steht ihnen zu?

a. Aufnahme des allgemeinen Grundsatzes der allgemeinenpraktischen Menschenliebe und Durchführung desselben, be-sonders durch ihr ergreifendes Beispiel.

d. Organisation der Massen nach Stadtbezirken und Ständenoder nach anderer Teilung.

e. Entwickelung des Prinzips der Bttrgerehre und des allesdurchdringenden Gemeingeistes.

Schaffend und umgestaltend wirkt der Geist. Wo er waltet,da entsteht Leben, und wo Leben ist, da ruft es ueueu Geisthervor. Lebendiger Geist und geistvolles Leben! Darum Ge-meingei st! Gelingt es uns, ihn wieder aufzuwecken, der durchdie Atomistik der Korporationsverhältnisse größtenteils ver-schwunden ist, dann wird alles neu! Ohne ihn ist nichts möglich!Darum ist die Aufgabe, ihn wieder ins Leben zu rufen, derProbleme der Zeit höchstes, erhebendstes! Solches ist aber unmög-lich ohne unmittelbare Thätigkeit aller Bürger an der Gestaltung desGemeinwesens in kleineren und größeren Kreisen, je nach demStande und den Gaben der einzelnen unmöglich ohne freieBeratung der verschiedenen Glieder des Staatsorganismusunmöglich ohne Veröffentlichung aller allgemeinen Angelegenheitendes städtischen, des Gemeinde- und des Staatslebens unmög-lich ohne großartige Veranstaltungen des öffentlichen Lebens inerhebenden, begeisternden Nationalfesten!!!

Was hat oder besitzt denn unser Volk, das fähig wäre, esaus der gewöhnlichen Richtung engherzigen Philistertums undsinnlicher Genußsucht herauszureißen? Nennet mir doch diegroßen Feste, die wir feiern, die Höhepunkte unseres Lebens imKreisläufe des Jahres! Sind es etwa eure Motten-, Mücken-,Fliegen-, Fisch- und andere tierische Feste? Sehet, an diesemeinen Beispiele könnt ihr lernen, wenn ihr es noch nicht wisset,was wir haben und was uns fehlt! So tief sind wir gesunken,daß wir auch nicht ein einziges allgemeines, von Ideen belebtes