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1 (1890)
Entstehung
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leide Mangel an den zu einein menschlichen Lebenunentbehrlichsten Bedürfnissen! Die Pflicht der Hülfehaben zunächst die Standesgenossen, und demnächst alle andern.Kein Armer mird geduldet! Von der, jede Gesellschaft entehren-den Bettelei kann gar keine Rede sein.

Aber da denkt ihr an die Taugenichtse unter uns und dieArbeitsscheuen und Ehrlosen! Wie diese sich durch die philan-thropisch-schwache und überschwcngliche Gutmütigkeit der übrigenwerden füttern lassen u. s. w.! Freilich ist es ein schlimmesDing mit ihnen. Aber auch jetzt ernähren wir sie, wir müssensie ja doch erhalten, und wir besitzen die Mittel, ihre Zahl zuvermindern, sie gänzlich ausznrotten!

Wir durchdrungen durch unsere Organisation alle Korpo-rationen mit den: Prinzip des Geineingeistes und der Ehre;jeden: preßt sich das Gefühl der Beschämung ein, wenn er sichnicht nach Kräften bemüht, eigenes Brot zu essen, wir treffen danachunsere Anstalten. Diese finden sich von selbst; denn wir sindim Besitze der besten Gedanken und Vorschläge, wenn nur derLeib geschaffen wird, in dessen organischer Gliederung der Geistein passendes Organ findet. Mit dieser Organisation findet sichalles, was etwa noch Not thun möchte: Sittenpolizei, Ehren-gerichte, Nnterstützungskassen, Fortbildungsanstalten in technischerHinsicht, Gelegenheit zur Mitteilung und Beratung über all-gemeine Lebensinteressen u. s. w. Alan gebe nur dem Grund-gedanken die Ausdehnung, die ihm gebührt, und ziehe die ausihm entspringenden notwendigen Folgen! Ich skizziere nur, gehedarum weiter.

2. Vollkommene Schulbildung: Unterrichtund Erziehung.

Wie es mit unserem öffentlichen Volksschulunterricht aus-sieht, deutete ich oben schon an. Was läßt sich von einen: Schul-wesen erwarten, das nicht viel mehr ist, als ein Heck-, Klipp-und Winkelschulwesen? von einer Schulerziehung in den Händenvon Privatunternehmern, denen es Sorge genug macht, sich unddie Ihrigen von ihrem Schulerwerb anständig dürftig zu er-