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kommt MIN darauf an, ob die Änderung, nämlich die angedentete,unsere Billigung oder Mißbilligung erhält, ob wir uns gedrungenfühlen, zu wünschen, daß es so werde, wie der erleuchtete Staats-mann es Voraussicht. Sollte dieses letztere der Fall sein, so werdenwir uns anfgefordert suhlen, mitzuwirken, daß es also geschehe.Die Menschheit besteht aus einzelnen Menschen. Die Geschichteder Menschheit besteht aus der Geschichte aller Glieder der Mensch-heit. Die Menschen machen unter den Bedingungen, die Gottder Herr gestaltet hat, die Geschichte der Menschheit. Der einzelnekann zur rechten Richtung des Entwickelungsganges der Mensch-heit beitragen, und er soll es. Daß dieses zumal von den Re-gierungen gilt, liegt schon in dem Nameir Regieren heißtrichten, lenken, leiten. Wie aus der Gegenwart die Zu-kunft sich entwickle, zu welchen Erscheinungen wir die Bedingungenlegen, ob sich ans dem, was wir thun, Ordnung, Verhältnis-Mäßigkeit, Harmonie, oder das Gegenteil gestalte, das alles sindhöchst wichtige Rücksichten, die eine gewisse» haste Regierungnie aus den Augen verliert.
Zunächst kommt es also darauf an, ob jener Zustand, vondem Chateaubriand spricht, von uns für einen Fortschritt imEntwickelungSgange der Menschheit gehalten wird. Wenn eineZeit kommt, wo niemand mehr begreift, daß es eine Zeit gab,wo in demselben Raume, unmittelbar nebeneinander, der größteReichtum neben der tiefsten Armut existierte, wo also niemandmehr den Zustand unserer Zeit begreifen wird (denn unteruns bestehen ja gesetzlich und rechtlich diese Gegensätze, und vonunserer Zeit ist in jenem Ausspruche die Rede), so setzt diesesnicht nur eine gänzliche Umänderung der Ansicht, sondern auch,worauf es eben wesentlich ankommt, eine Umgestaltung des Lebens,eine ganz andere Verteilung der äußeren Besitztümer voraus, diedas Leben so durchdrungen und beherrschen soll, daß dann so-gar niemand mehr begreift, daß es anders sein könne,oder jemals anders gewesen sei.
Welcher Ansicht der Verfasser dieser Blätter zugethan ist,werden die Leser gleich erfahren. Nur will er vorher bemerken,daß er a. priori in einer gewissen Hinsicht eine Art Sympathiemit seinen Lesern voraussetzt. Er meint, daß dieses keine unge-