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es scheint, daß die Fortschritte einzelner Menschen in diesen Fächernnicht erklärt werden könne», ohne die Annahme des Angeborenenzu bestiin inten einzelnen Zweigen menschlicher Thätigkeit zustatuieren. Wir finden diese Ansicht in den Köpfen der ineistenMenschen, und wir hören bei allen Gelegenheiten davon reden.Die Ansicht kann daher fast als eine allgemein geltende bezeichnetwerden, obgleich es gewiß ist, daß ungeachtet dieser Gleichheit inden Vorstellungen der einzelnen in betreff der Art dieses Ange-borenen eine außerordentliche Verschiedenheit herrschet.
Für die Psychologie nicht nur, sondern auch und ganz be-sonders für die Pädagogik ist die Lehre von dem dein menschlichenGeiste Angeborenen von der höchsten Wichtigkeit. Falsche Vor-aussetzungen führen den Erzieher zu falscher Beurteilung, zufalscher Behandlung. Der theoretische Mangel wird hier gleich,da die Pädagogik eine Kunst ist, zu einem praktischen Fehler.Mit lebendiger Aufmerksamkeit und hohem Interesse betrachtenwir daher eine litterarische Erscheinung, die uns genügendereAufschlüsse über die ursprüngliche Grundbeschaffenheit der mensch-lichen Seele zu geben verspricht. Dies ist die „Erziehnngslehre"Benekes, in Verbindung mit seinem „Lehrbuche der Psycho-logie" und seinen „psychologischen Skizzen", deren Ansichten überdie angeborenen Vermögen wir den Lesern in kurzer, möglichstpopulärer Darstellung vorzuführen gedenken. WissenschaftlicheMänner werden sich mit dem nachfolgenden Auszuge nicht be-gnüge», sondern hoffentlich dadurch umsomehr gereizt werden,nach diesen reichen Quellen und Fundgruben selbst zu greifen.Denn nach unserm Ermessen übertreffen die genannten Schriftenan Scharfsinn und Klarheit alles andere, was in der neuernZeit über Psychologie erschienen ist.
1. In der aus gebildeten Seele unterscheiden wirdreierlei:
a) das Gegenständliche (Objektive);
ll) die Form, in welcher die Gegenstände psychisch auf-gefaßt werden;
o) die quantitativen Bestimmungen der vorigen Mo-mente.