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nischer. Den» der Begriff des Mechanismus ist kein anderer alsder Zustand, wo die in einem Dinge hervorznrnfende Bewegungganz von außen erzeugt wird, also die Ursache derselben nicht indem Gegenstände selbst liegt, wie es bei organischen Dingen derFall ist. Diese alte Weise des Unterrichts in der Pflichten- undGlaubenslehre müssen mir verwerfen. Die Religion ist nichtein dem Menschen aufgedrnngener und aufzudringender, sondernein in dem Herzen eines jeden wurzelnder, sich in demselben ent-wickelnder Gegenstand; denn Gott ist nahe einen: jeden seinerGeschöpfe. Diese Ansicht muß notwendig auf die Gestaltung desReligionsunterrichts den entschiedensten Einfluß haben. Auch fürihn machen wir das Gesetz der Anschaulichkeit geltend. WasTugend, Frömmigkeit, Liebe, Andacht, Glaube rc. seien, kannkeinen: gesagt, keinen: gelehrt werden, der die Regungen, Be-wegungen, Gefühle, Vorstellungen dieser Ideen nicht in sich selbstlebendig empfangen oder entwickelt hat. Also wenden wir unsauch hier an das innere Leben eines jeden Kindes und lenkensein inneres Auge auf die Regungen seines Herzens, oder suchendieselben selbst erst zu erregen, um daran den Unterricht überreligiöse Wahrheiten anzureihen, damit jede Vorstellung, jederBegriff, jeder Inhalt, aus der Sitten- oder Glaubenslehre, anseiner lebendigen Vorstellung entwickelt, zun: lebendigen Bewußt-sein des Schülers gelange, damit die Religion ihm als ein ihmselbst angehöriges Eigentum, nicht als ein außer ihm befindliches,seiner Natur fremdes Produkt erscheine. So, aber auch nur sovermeiden wir alle abstrakte, leere, unfruchtbare Geistessklaverei,ja geistigen Tod fördernde Wort- und Formelwesen, jenen leidigenBuchstabeukram, jenes abstrakte Dogmenlehren, das nirgends heil-losere Folgen nach sich zieht, als in den: Gegenstände, der desGeistes innerstes und tiefstes Eigentun: sein soll, weil er sich beinaturgemäßer Anregung als die Blüte des Geisteslebens selbstdarstellt. Natürlich setzt ein auf lebendige Anschauung gegründeterReligionsunterricht gewisse Eigenschaften und Beschaffenheiten desLehrers voraus, ohne welche er als ganz unmöglich erscheint.Zuerst nämlich eine völlig klare Einsicht in die Natur des Geistes,besonders des Gefühls- und Willensvermögens und in die Gesetze