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keiner andern Weise gelangen die Schüler zu einer klaren, reinen,frohe», erregenden und bildenden Erkenntnis des Gegenstandes;mir auf dem Wege der Anschauung lernt der Schüler die Gesetzeder Zahl, die einzelnen Verfahrungsweisen und dadurch später,aber von selbst und notivendig, die den einzelnen Fall beherrschendeRegel kennen.
Was ist denn das Anschauliche in der Zahlenlehre, undworin besteht es?
In nichts anderein als darin, daß der Schiller jede Zahlans die anschaulich erkannte Einheit, daß er jede Operation aufdie einfachsten, unmittelbar erkannten zurückführen und aus ihnenableiten könne. Was das Wort tausend bedeute, weiß nurder, welcher diese Vorstellung tausend in zehnmal hundert,hundert in zehnmal zehn, zehn in zehnmal eins rc. auflösenkann. Die Vorstellung Billion ist nur dem deutlich, der ihreZusammensetzmig aus millionenmal Million; Million ans tausend-mal tausend rc. kennt. Die Regel: daß der Dividend gleich istdem Produkte aus dem Quotienten in den Divisor, erkennt nurder in der rechten Weise, welcher sie aus einzelnen Beispielen, inwelchen er das Gemeinschaftliche anfgefunden hat, konstruierenkann. Und so in allen Fällen. Ein heilloses Verfahren ist undbleibt daher das an die Spitze gestellte, gegebene, als gebieterischgesetzte Regelwesen, dieses tote Wort- und Machwerk, dieser alte,dnmme, den lebendigen Geist der Jugend einschnürende Schlen-drianismns. Möchte er endlich und endlich zu den Antiquitätender alten Zeit gerechnet werden können! Wie sehr würde dieGeistesbildung, das heitere Lernen und die fröhliche Entwickelungder Jugend dadurch gewinnen!
4) Der Unterricht in der Naturgeschichte undR aturku » de ü b erha u p t.
Naturgemäße Bildung ist unmöglich ohne Unterricht überdie Natur, die äußere Schöpfung, selbst. Ja, der naturgemäßeElementarunterricht ist eigentlich nichts weiter als Unterricht überdie Natur, zu der auch der Mensch, seiner leiblichen und geistigenOrganisation nach, gehört. Denn der naturgemäße Unterricht istnichts anderes, als Veranlassung zu unmittelbaren Wahrnehmungen
Diesterwen, Ausgew. Schriften. 2. Aufl. I H