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Becclcs -
tiiackna Panrinenaia, ebd. 1774; sein Hauptwerkist: Dell' elletrleitä terrsatre atmoakeriea a eielosereno, ebd. 1775. 3) Cesare B. Bonesano,
Philosoph und Publicist, bes. verdient um dasStrafrecht, geb. 15. März 788 zu Mailand;warf sich hauptsächlich aus das Studium derVolkswirthschaft u. gründete mit humanistisch ge-sinnten Freunden das Journal OaW, in welchemer seine national ökonomischen Ansichten veröffent-lichte. Der an Calas 1763 in Toulouse verübteJustizmord vcranlaßte ihn zur Herausgabe seinerberühmten Abhandlung: Dsi äelitti s clsl xsns,Ncap. 1764, 2 Bde., ein Werk, worin er diePrincipicn der Humanität vertrat u. Rcchtmäßig-kcit der Todesstrafe u. der Tortur bestritt, wo-durch er das Aufsehen der ganzen gebildeten Welterregte. Dieselbe wurde vielfach übersetzt: deutschvon Flathe, .Breslau 1788, Bergk, Lcipz. 1798,n. A., 1817, Glaser, Wien 1851, Watdcck, Berl.1870; französisch von Morcellet 1766, Rüderer1798, Helie (mit dem Commentar von Diderot)1856; Commcntare von Voltaire, Diderot u. vonSchall, Leipz. 1778. 1769 wurde er Professorder Staatswirthschaftslehre; st. 28. Nov. 1794 zuMailand, wo ihm 1871 ein von dem BildhauerGraudi ausgcführtes Denkmal errichtet wurde.Er verfaßte noch eine Menge Abhandlungen überRechtsfragen, Münzweseu, Mathematik, Sprach-wissenschaft u. Bolkswirthschaft; außerdem Rlevrolwintorno alla natura tlsllo stilo, Mailand 1770;Operv cllv., Neap. 1770. Werke, Mailand 1824,Flor. 1854.
Becclcs, Stadt in der englischen GrafschaftSnffolk, am schiffbaren Wavency; schöne Kirche,Collegium; Hafen; Steinkohlenhandel; 4844 Ew.
Beccrra, Gaspar, berühmter span. Maler,Architekt n. Bildhauer, geb. 1520 zu Baeza inSpanien; kam frühzeitig nach Rom, war Gehilfedes Michel Angclo u. Vasari u. bildete sich, wiefrüher nach Rafael, so später nach Daniel vonVoltcrra, kehrte 1556 nach Spanien zurück,arbeitete für Philipp II. viel im Alcazar undPrado, dann als Hofmaler im königl. Palastezu Madrid n. malte außerdem viele Kirchenbilder;als Hofbildhaner fertigte er zahlreiche Altäre.Besonderes Verdienst erwarb sich B. als Wieder-herstcller des guten Geschmackes in der spanischenKunst. Regnet.
Beche, Sir Henry Thomas de la B.,engl. Geolog, geb. 1796 zu London; bezog 1810die königliche Cadettenschnle zu Marlow, trat dannin die Armee, wurde bald Offizier, verließ aberden Militärstand, um sich ganz dem Studium derGeologie zu widmen. 1819 begann er seine Unter-suchungen der geologischen Formation der Schweiz,Italiens, der französischen Küste, mehrerer DistrikteGroßbritanniens rc.; mit Conybeare veröffentlichteer die Entdeckung des Plesiosaurus im Liaskalkvon Bristol, u. 1825 von eine Reise nach seinenGütern aus Jamaica znrnckgekehrt, berichtete erüber die geognostischen Verhältnisse dieser Insel.Mehrere Jahre lang arbeitete er an der geologi-schen n. trigonometrischen Aufnahme von Cornwall,Devonshire und WSomerset, erhielt den TitelDirsetor ol tbs OsoloAioal 8nrvo/ u. 1848 dieNitterwürde; er st. am 13. April 1855. B. ist
- Becher.
auch Gründer des Museums der praktischen Geo-logie zu London n. schr. n. a.: DsoloAreal Hotev,London 1830; Lsotions amk Vlsrva al ^volo^iealDllonomena, ebd. 1830; devloxioal Llanual, ebd.1831, deutsch von H. v. Dechen, Berl. 1832;Ro8earolrs8 in tbeoroticak DooioM, ebd. 1834,deutsch von Rehbock, Berlin 1836; (IsvIoKioalOboervor, ebd. 1851 u. ö., deutsch von Hart-mann, Wien 1835, n. als Vorschule der Geologievon Dieffenbach, Braunschweig 1853; er gab aucheine Reihe vortrefflicher geognostischer Karten heraus.
Becher, 1) Trinkgcschirr von Metall, Holz,Horn, meist oben weiter als unten u. ohne odermit sehr kurzen Füßen. Kleine, unten abgerun-dete heißen Tummler; große B., mit Henkel u.Deckel versehen, Humpen; oder wenn sie vonedlerem Stoffe (Krystall, Gold, Silber rc.) gesertigrn. mit einem Griffe oder Fuße versehen sind,Pocale; s. n. Trinkgefäße. In verschiedenenorientalischen Mythologien ist der B. ein Symbolder Nahrung n. ein Attribut von Gottheiten; inÄgypten wurde aus B-n gewahrsagt. 3) (B. derNieren, Anat.) Die häutigen kessclartigen Anfängeder Harnleiter; s. n. Nieren. 3) (Bot.) S. Becher-hülle.
Becher, Sternbild am südlichen Himmel, west-lich von der Jungfrau, nordwestlich vom Raben,von ca. 170" gerader Aufsteigung n. 15" südlicherAbweichung; enthält nach Bode 121 Sterne, wor-unter 8 von vierter Größe. Es soll nach demMythos der B. sein, mit welchem Apollon einenRaben sandte, ihm Wasser zu schöpfen; dieserbrachte kein Wasser, u. Apollon verwandelte denweißen Raben deshalb in einen schwarzen.
Becher, 1)(Becherus) Joh. Joach., Philosoph,Mathematiker, Chemikern. Finanzmann, geb. 1635zu Speyer, wo seine Eltern im damaligen Kriegs-getümmel fast Alles eingebüßt hatten. 13 Jahrealt, verlor er den Vater u. mußte nun für dieMutter n. zwei Brüder durch Stnndengeben dieSorge der Erhaltung übernehmen. In denmeisten Wissenschaften war er Autodidakt. Erging zur katholischen Religion über, bekam 1660eine medicinische Prosessnr in Mainz, wurde Leibarztdes Kurfürsten, trat dann in knrbayerische Dienste,ging 1666 nach Wien als kaiserlicher Kammer-n. Commerzienrath, konnte sich aber wegen seineshochmüthigen und eigensinnigen Wesens nirgendslange halten. 1678 siedelte er nach Haarlem über,mußte aber bereits 1680 nach England fliehen. B.st., 47 Jahr alt, 1682 in London, nachdem er sichnoch viel mit bergmännischen Studien beschäftigthatte. Neben verschiedenen Werken: Inotltutionesoblmieas, 1662; ^.pborioml sx InatitntionibnsLsnnortn oollootü, 1663; Osäipns oll/inieuv oderchemischer Räthseldeuter, 1665; Die Naturkündig-nng der Metalle, 1661; Der chemische Glückshafen,1682, u. anderen kleineren Arbeiten, die unterdem Titel: Leolrori opnaenla ebxmios. rarlors.1719 in Nürnberg wieder aufgelegt wurden, hater sich ganz bes. berühmt gemacht durch seineDbMea anbterranea, u. deren Lnxxlsmsnta; dererste theoretische The'" ist 1669 in Frankfurt her-ansgegeben worden; »-.itere Auflagen erfolgten1681, 1739 u. 1742. Die drei Supplementeerschienen 1671, 1675 u. 1680. Nach seiner An-