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Die Staats-Verfassungen Deutschlands
Entstehung
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wünschen können, da er einen so einfachen Charaeter hat,und nichts thut, als wovon er überzeugt ist.

3. Ein Friedensrichter, mit dem ich schon seit Jahrenauf einem freundschaftlichen Fusse stehe, sagte mir, als erden Brief an den König und die Antwort des Königs las:Ist dass auch wahr, dass sie für die Städte am Kheine 2Thlr. 10 Sgr., für Berlin 4 Thlr. und für Paris 14 Tlilr.als Gemeinde-Ausgaben haben?

Er sagte dies zweimal, und es war mir um so auffallender,da er sich seit 30 Jahren mit dem Steuerwesen der Gemein-den beschäftigt hatte.

Ich sagte ihm, dass er es lesen hönne in der Schrill:Die Gemeinde-Ausgaben der Städte Düsseldorf, Elberfeld,Coblenz, Trier, Berlin und Paris.

Wenn die Wahlen wären, und der Friedensrichter wür-de gewählt, so müsste man sich Glück wünschen zu einersolchen Wah', und doch steht er im Zweifel, dass Parissechsmal so viel zahlt, als die Rheinischen Städte.

4- Es war ein Kaufmann bei mir, der zwar nicht zuden Landständen gewählt war, aber es doch seyn konnte.Er hatte etwas über das Zollsystem geschrieben, gegen einenandern Kaufmann, der das Gegentheil behauptet hatte.

Ich fragte ihn: W 7 ie viel Zollaufseher Frankreich habe?

Er wusste es nicht. Ich sagte ihm 2(3,000.

Ich fragte ihn wie viele Preusscn hätte ?

Auch dies wusste er nicht. Ich sagte ihm 2400-

Ich fragte ihn wieder: Wie hoch die Kammer der De-

putirten das Palais bourbon gemiethet habe? Auch dieseswusste er nicht.

Ich sagte ihm 34,666 Thlr.

Und dies sind Landstände, die sagen Ja oder Nein vonEtwas, was sie nicht verstehen.