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2 (1821) Urkunden
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zu behalte« gessnuet, ihrer tragender Raths-Pflichte», »6 dune -Ve-rum vorher» gnädigst erlassen wollen, gemelte Räthe hernach auch obi-ges von Uns gewilligtes llurLmeuium l'-eciruroil-iis mit anderen Un-sere» Gülich- und Bergischen Landständcn von Rittcrsckaft und Städtenausschwercn können.

Sechtens, Ob Uns zwar von Unser» Gülich- und Bergischen Land-siänden, der so oftmahls begehrter Lcaru« noch nickt gehvrsambst «lliret,damit Wir als Lands-Fürst daraus hätten ersehen mögen, in was füreiner Lumm» die aufgenommene L»pil»I!» in -Vimo IÜ49. liguistirtichbestanden, und wie viel seiihero auS denen von erstbesagtcm Jahr dißdaher» mit Unserm, und ihrer der Landständen Oou-sns und Jnwilli-gung ausgeschriebenen, und cingebrachten Gelder n, so sich auf einenahmbaffte grosse 8umm»m belauffen, an Jinß und Opiralicn abbe-zahlt, und was noch an Zinß und L!sp!l»Iicn rückständig verbleibe: Sohaben jedoch Unsere Gülich und Belgische Landstände von Ritterschafftund Städten sich anjeko unterthänigst crbvttcn, Uns angeregten voll-kommenen Lcsium inner den nächsten drev Monathen gehorsambst cin-zuliefferen

Demnach erklären Wir Uns hiemit gnädigst, so bald berührter Lr»-«u« «xir»stiret, und Wir darinnen ob-»liegst t» Nachricht beständig undgründlich gefunden, daß Wir den auf Unsere Gülich- und BelgischePfennings - Meisterey - L»»s», dieses bis <l»ro Hinterhalten«» Li»ru,halber geschlagenen Lands - Fürstlichen Xrr«,r und getbanes VerboteMieder gnädigst rslaxire», und dahe noch etwas an ci»pil»Ue» »derabzurichten, dasselbe gut macken, sonsten aber die >u p»r»iovorhandene Gelder zum andern psUIrliche» Lands-Ausgaben auf Magstund Weiß, wie m -Vrriculo i; gemeldet ist, verwenden lassen wollen.

bum siebenden, Die kariiculnr-Loovonliones belangend, habenWir Unfern Gülich - und Bergischen Landständen durch Unsere v-pu-rirte Räthe rcmonirrircn lassen, was gestalt nicht nur allein in derGüldenen Lullen, denen Reichs-Abscheiden, Aapserlichen Wahl-(l»pi-lulitioocn, und deu loskrumeak» ?sci», die von Landständcn und Un-terthanen unter sich einseithig ohne Vorbewust und Vergünstigung derLands- Herrschaffc austellende Nersamblungen verbocte», sondern auchin Lp-ci- in unfern beyden Hertzogtdumben Gülich uud Berg von denvorigen Hertzogen Unseren geehrten Herrn Vorfahren bei höchster Un-gnad und Lebens-Strass schrift- uud mündlich peoiaibiret, wie nicktweniger von Unser» Herrn Vattcrn bocksceligen Andenckens, und Unsselbsten solche I'robüliiuous, . auch münd- und schrifftlich conliuuiretworden, wohl erwogen, daß denen Landständcn und Untekthanen auföffentlichen Landtägen, dahin die Abhandlung der Lands-Anliegenheitengehörig, zu Ihren zuläßigen pr!v»r Zusammenkunfften keine Gelegenhei-ten ermangelt; Nachdeme Uns aber sie Unsere liebe und getreu:Gülich- nnd Belgische Landstände von Ritterschafft und Städten, nicht