Druckschrift 
2 (1821) Urkunden
Entstehung
Seite
17
Einzelbild herunterladen
 

werde, thu-n Wir alles dasjenige, was au« Unserer GüM und Ber-gischer Land-Ständen von Ritterschafft und Städten bey dem Kais.Reichs-Hof-Rath, nnd sonsten münd-upd schrifftlich angebrachten Kla-gen Unserem hohen Lands-Fürstlichem ks-p-cr und coinp--rirr»dc» g-rlbus zuwider gereichet, und Wir daher» eine ernstliche Ahndung dar-auf vorzunehmen wohl befügt gewesen wären, auf unterthänigste I---r-rce-sion Unserer getreuen Rächen, und Unserer Land-Ständen ge-thaue gehorsamste Sudmis-ioa in dieser gnädigster Zuversicht, daß siesich dergleichen insküufftig enthalten werden, aus Lands-Fürst-Mütter-licher Milde in Vergeh stellen, und wollen ihnen Unseren Land-Stän-den nicht weniger inskünfftig als hiedevor alleLauds-Fürst-VätterlicheLiebe uud Treu gnädigst bezeigen, dieselbe in Unseren Land«-Fürstli-chen Hulden und Schutz erhalten, und sie bev ihren von vorigen Gra-fen und Herzoge» zu Gülich, Cleve und Berg rc. rechtmäßig erlangtenkrivilaßie», Freyheiteu, Brieffen, Siegele», Rechten, altem Herkom.men, uud gute» Gewohnheiten, auch was aus Unsers Herrn Vattcr»Hochseel. Andenckens in ^ano 164Y. den 25. 8-xr-wbri, ertheiltergnädigster Ucolurio» in hicuachfolgenden Articule» ihnen UnserenLand-Ständen weiters zum besten fürsehen, coacestirt und

conli-rnirk , gnädigst «anur-niren, und dagegen in keine Wege be-schweren lassen.

Zum andern. Weilen unsere liebe getreue Land - Stände von Rkt-tcrschafft und Städten bevdcr Unser Herzoglhumben Gülich und Bergbey ihren Zusammcnkünfften auf offenen von Uns ausgeschriebenenLand-Tägen, auch vspurarionen ,,, ihren Oelldsr-lionihu, mit <lir>-xircn, vorircn, coacluäircn, unter sich gern desto frcvcr uud sichererseyn möchten; So haben wir denselben ein gewisses äur-nrs-num Ta-riluroil»rl- folgenden Inhalts: Ich N. N. schwere zu GOtt, daß bevgegenwärtigem Land - Tag über die i» der Land - Tags -begriffene, und andere zum Land-Tag gehörige d 4 ,r«»c» nach meinembesten Wissen, Gewissen und Verstäudnüß, wie es einem getreuen 1 ^-rriokcn gebührt, r«»psciive lürigiren , -c>ri-.v;n und collcluäiren , undwas demnach vol-rk uud concluilirt worden, nicht offcnbahren will,schrifft- noch mündlich, wie solches erdacht werden, oder geschehe»möchte, dadurch daSjenrg, wie obgcmelt» vffenbahret werden tönte.Was mir allhier vorgehalten, uud Ich wohl verstanden habe, dem willich also treulich Nachkommen, so wahr mir GOtt helffe, nnd sei» her!;«Le-mgslium. «rc. mit dem Gedlng gnädigst gewilliget, daß sie sichdesselben und keines andern in Ihren auf offenen von Uns dem Lands-Fürsten ausgeschriebenen Land-Tägen und Ospur-rionen, wie auch öaden xarliculsr Znsammenkünffren. derenthalbeu bcp dem hieuachsteheo-den siebenten Xriicul» absonderlich «ran-irr wird, von nun an nnd Mewigen Zeiten bedienen mögen, getreulich und ohne Veserde.

Drittens. Damit Unser in äeano 1672. »n Unser bexde Herzog»Benz. Prov. Vers- a Tb. 2