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Uns ist in alten Mären gar wundcrviel gesagt:
Wie Ritterkämpfe getosct, wie schöne Feste getagt,
Wie wunderbare Helden für Ruhm und Liebe erglüht,.
Und wie im Wetteltoben eine Blume still verblüht!
Ich kenne, ja ich kenne jetzt diesen Zauberten,
Ihn singt an meine Seele die Freundin mir, die DrohnVon Hunoltstein die Kunden, vom alten Waldenau,
Und dorten auch von Droncck aus Zeiten altergau.
Der grimme Hagen schreitet noch oft im Mondenschcin,
Als ob Kriemhildcns Schatten bluträchcnd hintendrein;
Der Mond schaut auf die Nebclbildcr mit blassem Licht,
So strahlte in Verklärung Sicgfriedens Angesicht.
Neuinagen ^), auch noch Trümmer, schau ich vom Fluch gedrückt^Die Konstantin mit seinen Sicgszcichcn einst geschmückt,
Hier ließ er meine Helden zerfleischen fürchterlichVon grimmen Tigern, Geisa und Herzog Askarich.
Vorüber Zwinghcrrnschatten, in Glcisnerei gehüllt,
Vergehn vor der Wahrheit hochmüthig Fratzcnbild;
Ich beuge'um den Felsen, will dir enthoben sein,
Dein waren diese Fluren, jetzt sind sie wieder mein..
1) An der Droh» (Thron) liegen die Trümmer des Schlosses Tronecke», »o»dem sich der Niebclungenheld Hagen hcrschrcibt.
L) Ncumagcn hatte einst einen Laiserpalast,.den Konstantin der Große bewohnte