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Die Mosel-Lieder
Entstehung
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Ein Stcinchcn ausgcbrochcn gäb Luft dein ganzen Bau,

Und führte so die Ruwer nach Trier Mer die An.

Das merkte der Versteckte, und da der Meister schlief,

Auf stand er, raschen Fluges hin zu dem Bau er lief,

Schlug oberst eine Lücke, daß früh, beim Morgcnschcin,

Als auf des Thurmcs Spitze der Meister noch allein,

Die Nuwcr klar hinrauschtc durch seines Knechtes Flict,

Der Ringbahn Räume füllte, und netzte das Stadtgebiet,

Der Herr hat seinem Knechte verwettet Ehr und Hab,

Mocht cs nicht überleben, sprang von dem Thurm herab.

So klingen die alten Sagen von Katholds Glück und Lieb,

Bon dessen Bau manch Zeichen noch in dem Lhalc blieb.

Ich eil indessen weiter, bei Ehrung lausch ich still,

Wo mich mit Wogcngcbransc die Freundin grüßt, die Kill.

Da hör ich Kunden der Eifel, von ihren hohen Seen,

Don Hühncngräbcrn und Trümmern, vom Graus der hohen Veen,Vom Wald, drin Gcnovefa ans ihrer Flucht gehaust '),

Wo birschcnd Bischof Milo vom Eber todt gezaust

1) Gcnovefa soll in Pfalzel gewohnt, dann in dem sogenannten Meilenwaldeeine Zeit lang verborgen geweilt haben.

2) Erzbischof Milo wurde 756 im Meilenwalde auf der Jagd von einemEder zerrissen.