Die Mcurthe hat ihn hinweggetragen,
Das Raubgesindel zn verjagen, —
„Die Tobten kehren lebendig zurück,
Verlassen hat uns das böse Glück,
Der Teufel ist los in allen Straßen!"
Da stobs vom Balle im besten RasenZum Thor hinaus was immer franzt,
Gin tüchtiger Kehraus ward getanzt.
Zuletzt gelacht,' Hut es am besten,
Das galt dem Wirth und nicht den Gästen,
Sie sind in den April geschickt,
Geb Gott, daß man sie nicht wicderblickt.
So sprachen die Deutschen, doch die FranzosenVom Nprillcnfischchcn, von dem losen,
Das in die Mcurthe hinabgestürztlind ihnen so schnöd das Fest gewürzt!
W. v. W.
Als Ludwig XIV. seine längst gehegten Naubpläne auszuführen und Deutsch-land um seine Rheinlands zu verkürzen dachte, suchte er, wie dies später wohl auchvon andern Machthabern geschehen, die rheinischen Fürsten mit trügerischen Vor-spiegelungen ihrer eigenen, wie ihres Vaterlandes Sache abwendig zu machen.Wenn es dazumal nach dem lähmenden Fieber des 30jährigen Krieges Männergab, die dem schadenfrohen Franzosenkönige huldigten, gab es doch auch deutsä'-gesinnte Landesherrn, deren Name der spätesten Feier würdig. Einer derselbenwar Karl Kaspar von der Leyen, Erzbischof und Kurfürst von Trier, der dem ge-krönten Versucher folgenden Absagebrief schrieb, der für Deutschland auf ewige Leiteilt Send- und Aufrufbrief sein sollte.