Druckschrift 
Die Mosel-Lieder
Entstehung
Seite
44
Einzelbild herunterladen
 

Die Wachen heulen mit dem nm die Wette,Versammeln alles an jener Stätte.

,jWozu gelärmt? Wozu gegreint?

Die Sache ist besser, als ihr meint!

Wie eine Maus ist er ertränkt,

Die Ahnngsgcldcr sind uns geschenktUnd das Begräbniß obendrein,

Als lnstge Erben gilt sichs frcun!

Schnell in die Burg, cs gilt die Wett,

Wein soll uns Heizen und Bankett.

Das herrliche Land ist uns bcschcert,

Jndcß er nieder die Mosel fährt!"

Gesagt, gcthan, nicht danrt es lang,

Bis daß im Saal die Geig erklang.

So wie 'ne Katz um den Spcisctisch,

Der Franze nm das Mädel frisch,

Der Fuß anfhüpft, das Auge blinkt,

Das Zünglein wie die Schelle klingt.

Auf den Verschwnndncn, seine Hast,

Ward nur zu Zeiten noch gespaßt.

Doch da erschallts mit einem Schlag,

Als obs Posaune zum jüngsten Tag,

Ob Flammencngcl in den Lüften,

Obs heule auf aus allen Klüften.

Schon durch die Stadt mit SchwerterstrichKommts an von Duhs, von Tuhl, von Dich,Von Falkenburg, Lothringerblitz,

Der wackre Herzog an der Spitz.