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nur 215 Fuß über dem Meerspicgcl liegt, würde das 270 Fußstarke Gefalle, auf so kurze Strecke vertheilt, die Bergfahrt bedeutenderschweren, die Uebcrschwemmungcn aber gar zu verheerend machen.Die Breite des Flusses bei Metz beträgt 300 Fuß, bei ihrer Mün-dung wächst sie bis zum doppelten, bis zu 600. Die ganze Längedes Flußlaufes läßt sich auf 76 Meilen, aus 120 Wegstunden,anschlagen. Der untere Lauf vom Einfluß der Saar hat nurzwei Brücken, die Tricr'sche, von den alten Trierern oder Römernerbaute, die zu Koblenz, vom Kurfürsten Balduin von Lützelburggegründete. Vor der Eröffnung der Eisenbahn von Metz nachDicdenhofcn wurde der Fluß von elfterer Stadt bis Trier durchkleinere Dämpfer befahren, später sind diese Fahrten cingcgangcn,dafür haben sich aber die Eiljachtfahrtcn, welche früher die amuntern Stromlaufe liegenden Ortschaften verbanden, in eine Dampf-bootverbindung verwandelt, die von Trier zum Rheine in zwölfStunden, von Koblenz aufwärts bis Trier in zwanzig Stundendie Strecke zurücklegt, also aufwärts andcrthalbcn Tag gebraucht.Zwischen Kochhcim und Koblenz besteht außerdem ein täglicherDämpfcrverkehr.
Die Fahrt auf der Mosel bleibt während der schönen Jahres-zeit, sowohl in der Zeit der Obstblüthe, als im Mittsommer, wenndie Traube ihren Blüthenduft durch die Thale spendet, oder zurZeit der Weinlese eine der angenehmsten und entzückendsten, diedas weite Vaterland nur darbietet. Tie Landschaft, reich anmalerischen Schönheiten, fesselt doppelt durch die Fülle geschichtlicher