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Die Mosel-Lieder
Entstehung
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ei,MM, bilden einen reißenden Gebirgsbach, der sich Anfangs nachWesten wälzt, bis er bei Noinarichenberg eine nordwestliche Richtungwählt. Ober Epinal nimmt dieser Bach die Wolunde sVologne),unterhalb die Darbe (ünrbion) und bei St. Vinzcnt die MadesLIuäion) auf und wird dadurch für größere Kähne fahrbar; unter-halb Toul verstärkt sich die Mosel noch durch die Wasser der be-fahrbaren Mcmthe. Von hier ab wird das Thal, das früher rauhund nnwirthlich war, milder und sruchtrcichcr. Obstwaldungcnwechseln mit Weinbergen und Getreidefeldern. Das Flußthal istweit, von mäßigen sanften Hügeln cingeschlosscn. Von Metz ab,wo die Scille zuströmt, wird der Fluß für größere Fahrzeugeschiffbar, soll an den meisten Stellen eine Tiefe von 15 Fuß haben.Die seichtesten liegen bei Müden, bei Breedern und an der Alf,tiefer dem Rheine zu. Bei Diedenhofcn wendet sich der Fluß mehrnach Osten und nimmt kurz vorher, che er Trier erreicht, die schiff-bare Saar auf. Bei Trier schon umgibt sich der Fluß mit höherenBergen, von Schweich ab wird aber sein Thal beiderseitig durchgroßartige Felsen eingeengt, so daß stellenweise die schroffen Wändein den Strom abfallcn, keinen Pfad gestatten. Durch die Felsensucht sich der Fluß den Weg in abenteuerlichen Schlangcnwindungen,dergestalt: daß die 22 Wegstunden zwischen Trier und Koblenzeine über fünfzig Stunden lange Bogcnfolgc bilden, die oft denKreis zuzuziehcn drohen. Wie lästig diese gewaltigen Umwege aberdem Schiffer erscheinen mögen, sie sind nichtsdestoweniger für ihn,wie für den Stromanwohner nützlich. Da Trier 485 Fuß, Koblenz