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Johnstown — Jojcichin.
Sept. 1858. Seine Schriften, von welchen dieChemie des täglichen Lebens u. a. auch in ver-schiedenen deutfchenBearbeitungen erschienen, habenmeist die damals durch Liebig angeregten Fragender Ackerbauchemie zum Thema. Zahlreiche Ab-handlungen finden sich in Brewsters Journal, imGirant. ckoura. ok^.Ariealb. (Edinburg) n.imckoura.okR.LAriauIt.Sooisiz-(1840—1853). ^Alexan-der Keith, ausgezeichneter engl. Kartograph, geb.zu Kirkhill in Schottland 28. Dec. 1804; stndirteanfangs Medicin, trat aber dann in das Ateliereines Graveurs ein, bereiste Europa, Ägypten u.Palästina, widmete sich der Geographie u. Karto-graphie u. st. S. Juli 1871 zu Ben Nhydding.Er veröffentlichte: lLtts national alias, Edinburg1843 u. ö., ferner unter Mitwirkung von H. Langeu. A. Petermann: Mis plrMoal alias, ebenda1848, 2. Ausl. 1856, kleinere Ausg. 1850; 6oo-Araxttioal äiotionar^, Lond. 1850; Roxal aliasok in ackern ^svAiaxlix, 1855 (eines seiner Haupt-werke); ^llas ok tilg Huiteä Stalss ok NorlttLmerioa, 1857; außerdem eine Anzahl von Schul-atlanten, Wandkarten u. einen physischen Erdglobus.Er war Mitglied, resp. Ehrenmitglied fast allergeograph. Gesellschaften u. Inhaber der höchstenwissenschaftlichen Auszeichnungen. i> r. s) Schroot.
Johnstown, 1) Stadt. Bezirk und Sitz desFulton County im nordamerikanischen UnionsstaateNero-Jork an einer Zweigbahn der Linie AlbanyBuffalo; 12,273 Einw. 3) Stadt im CambriaCounty in Pennsylvanien an der Mündung desStony Creek in den Conemangh River u. an derPennsylvania Eisenbahn ;großeEisen-u. Stahlwerke;6024 Ew. Von hier zweigt sich der Westarm desPennsylvania Kanals nach Pittsburg ab. Schroot.
Jöhstadt (Josephstadt), Stadt in der Amts-hauptmannschast Annaberg der königl. sächsischenKreisyauptmannschaft Zwickau, am Schwarzwaffer,749 m ü. d. M., in rauher Gegend; Gerichtsamt,Obersörsterei; Spitzenklöppclei, Bandweberei,Grenzhandel; 1875 : 2255 Ew. Geburtsort desgeistlichen Liederdichters I. A. Cramer. In derNähe an der Presinitz das Dorf Schmalzgrube(299 Ew.) mit Hammerwerk. Um 1540 verwan-delte Herzog Heinrich von Sachsen das Dorf Giß-dorf in den Bergflecken I., welcher erst 1655Stadtrechte erhielt. 1700, 1848, im Juli undSept. 1854 und 26. Mai 1856 wurde I. durchFeuersbrünste verheert. H- Berns.
JoigNy, Stadt u. Hauptort in dem 9 Cantoneu. 108 Gemeinden mit 96,378 Ew. umfassendengleichnamigen Arr. des franz. Dep. Yonne, an derYonne; Station der Paris-Lyon-Mittelmeerbahn;Friedens- und Handelsgericht, mehrere Kirchen,darunter die Kirche St. Andre aus dem 11. und12. Jahrh., Communal-College, Civil- u. Militär-hospital, Departementsgefängniß, Fabrikation vonTuch, Leinwand, Jagdgewehren, Branntwein rc.,Gerberei, Weinbau, bedeutender Handel mit Weinu. Holz, 6 Jahrmärkte; 6400 Einw. H- B-rns.
Joinville, 1) Stadt im Arr. Vafsy des franz.Dep. Haute-Marne, an der Marne, Station derOstbahn; Friedensgericht, alte sehenswerthe Kirche(Notre-Dame), Hospital, Communal-College; Hoh-lsten, Eisengießereien, Fabrikation von Meffer-schmiedewaaren, Droguets, Wollen» und Halb-
wollenzeugen, Hüten rc., Gerberei, Wachshandel;3811 Ew. JnderNähe stand das 1790 zerstörteStammschloß der Herzöge von Guise, in welchem1584 die Ligue geschlossen wurde. I. war biszur Revolution der Hauptort eines gleichnamigenFürstenthnms u. nach demselben erhielt der dritteSohn Ludwig Philipps den Titel eines Prinzenvon I. Vgl. Fe-wl, Notes disloriguss sur Invills st Iss scigneurs cks ck., 1835. 3) Inseloder Land in dem südlichen Eismeere, südlich vonden Süd-Shetlandinseln, am27. Febr. 1838 vonD'Urville entdeckt. H. Berns.
Joinville, Jean de I., geb. um 1224 inder Champagne, war 1241 Truchseß Thibautsvon Champagne, nahm 1241 das Kreuz, ging1248 mit Ludwig IX. nach Ägypten und kehrte1254 mit ihm zurück. 1270 lehnte er es ab, ihnnach Tunis zu begleiten. 1309 widmete er Lud-wig X. seine berühmte, auf Bitten Johannas vonNavarra geschriebene Nistoirs cks Saint Louis(die beste Ausgabe ist von N. de Wailly, Paris1867, U. ö.). I. st. 1317. Bolchert.
Joinville, Franz Ferdinand PhilippLouis, Maria von Orleans, Prinz v. I.,geb. den 14. Aug. 1818, dritter Sohn LouisPhilipps, Königs der Franzosen, widmete sich seit1834 dem Seewesen, wurde 1836 Schiffslieute-nant, 1839 Commandant der Fregatte Belle-Poule,auf welcher er 1840 die Asche Napoleons von St.Helena nach Europa überführre; commandirte 1844die französische Expedition nach Marokko, bom-bardirte 6. Aug. 1844 Tanger u. 15. Aug. Mo-gador u. besetzte Hafen u. Insel. 1846 wurdeer Viceadmiral n. Oberbefehlshaber der Mittel-meerflotte und befand sich beim Ausbruche derFebruarrevolution mit seinem Bruder Aumale inAlgier. Beide ließen die Republik ausrusen undbegaben sich über Gibraltar nach England zurvertriebenen Königsfamilie. 1861 ging er mitseinem Sohne, dem Herzog von Penthievre undseinen Neffen dem Grafen von Paris und demHerzog von Chartres nach Amerika und machtedort im Stabe Mac Clellans den Feldzug von1862 mit. Im deutsch-französischen Kriege boter Frankreich seine Dienste, wurde aber vom Kaiserund der Republik abgewiesen, und als er unterfalschem Namen in die Armee Chanzys sich hatteaufnehmen lasten, durch Gambetta ausgewiesen.Nach Aufhebung der Verbannungsdecrete, Dec.1871, trat er in die Nationalversammlung, in dieihn das Dep. La Manche deputirt hatte, erkannteauch die Republik an, betheiligte sich aber wegenseiner Schwerhörigkeit sehr wenig an den gesetzge-berischen Arbeiten derselben. Er hat verschiedeneAufsätze und Abhandlungen für die Rsvus ckssOeur Llouckss geschrieben, die als Lluckss sur 1amarins, Par. 1859 erschienen, auch den amerikani-schen Bürgerkrieg u. die Schlacht bei Sadowa be-schrieben. Er ist seit 1843 vermählt mit derPrinzessin Franzisca von Brasilien. dagai.
Jojachin (Jechonja), folgte, 18 Jahre alt,seinem Vater Jojakim 596 (598), ergab sich aber,nachdem er 3 Monate regiert, an Nebukadnezar, derJerusalem belagerte, u. ward mit 10,000 Krieg-ern, Vornehmen, allen Schmieden u. Maschinen-arbeitern nach Babel geführt, war dort 37 Jahre