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tim inost eminent Rn^Iisü xoets (deutsch vonBlankenburg, 2 Bde., Menb. 1781), und Lstslälsr; Werke, Land. 1788, 12 Bde., ebd. Auchübersetzte er Popes Messias in lateinischen Hexa-metern u. redigirte die Zeitschriften Mrs Rambler,1750 f., 2 Bde., n. Ausg. Alswick 1816. Vgl.I. Boswell, Rite ok ll., 3 Bde., Lond. 1791, neuesteAufl., ebd. 1874, mit Anmerk. vonPercy Fitzgerald;Macaulay, LioAraxbioal Rssaxs: 8. st-, Lond. u.Lpz. 1857 (deutsch von Holtzendorff, Berl. 1857).
Johnson, Andrew, 17. Präsident der Ver.Staaten von NAmerika, geb. 29. Der. 1808 zuRaleigh in NCarolina; von niedrigster Herkunftu. dazu früh Waise, genoß er, wie es heißt, keinenSchulunterricht u. ward, kaum 10 Jahre alt, beieinem Schneider in die Lehre gegeben. Indessenvoll geistiger Kraft, lernte er lesen u. schreiben u.war fleißig bei seinem Handwerk, verheirathete sichmit 20 Jahren u. ließ sich als Meister 1826 inGreenville, einer kleinen Stadt in Tennessee, nieder,wo er anfing, sich Vermögen u. einen Namen zumachen. 1828 war der autodidaktische Schneiderschon Alderman von Greenville; 1830 traf ihndie Wahl znm Mayor. Diese Stellung gab ihmGelegenheit, seine Redefertigkeit zu zeigen, u. sowurde er 1835 in den Gesetzgebenden Körper vonTennessee gewählt. Von nun an war seine politi-sche Laufbahn eine ununterbrochene; seine rauhe,aber wirksame Rednergabe machte ihn der demo-kratischen Partei, der er sich angeschlossen, nützlichund 1841 ward er in den Senat des StaatesTennessee u. 1843 in den Congreß gewählt, wo ersich zehn Jahre behauptete. Die Annexion vonTexas fand in ihm einen warmen Fürsprecher.Von 1853—57 war er Gouverneur von Tennesseeu. von 1857—63 saß er im Senat der Vereinig-ten Staaten. Bis zu dieser Zeit strictester Demo-krat, trat er, als der Bürgerkrieg 1861 drohte,der einzige südliche Senator, für Aufrechterhaltungder Union auf u. enthüllte 5. Febr. die Pläne derSecessionisten. In die Heimath zurückgekehrt, wares ihm indessen nicht möglich, den Abfall Ten-nessees aufzuhalten. Aber Lincoln erkannte seineBemühungen an u. ernannte ihn März 1862 mitdem Rang eines Brigadegenerals zum Militär-gouverneur von Tennessee u. aus dieser Stellungwählten den alten Demokraten die Republikaner1864 zum Vicepräsidenten. Als solcher machte ersich durch seine Wnth gegen seine früheren Partei-genossen bemerkbar, und als er am Tage nachLincolns Ermordung, 15. April 1865, als Präsi-dent vereidigt ward, erwarteten sie das Schlimmstevon ihm. Wenngleich I. sich häufig zu unwürdi-gem Ungestüm u. zu Prahlerei Hinreißen ließ, sobesaß er doch ein schlaues Verständniß für politi-sche Schwierigkeiten n. sehr schnell überzeugte ersich, daß der damals in der Verwaltung herrschenderadikale Flügel der republikanischen Partei zuschnell u. zu weit ging. Mit aller Kraft seineshitzigen Temperaments u. seines herrischen Willenstrat er derselben entgegen, kam aber dabei mitder Majorität des Congresses oft in Conflict, derdurch die Entlassung des auf Seiten des Con-gresses stehenden Kriegsministers Stanton auf dieSpitze getrieben wurde: der Senat erklärte dieAbsetzung Stantons für ungesetzlich und das Re-
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Präsentantenhaus nahm 22. Febr. 1868 eine Re-solution au, den Präsidenten in Anklagezustand zuversetzen. Der Proceß begann23.März vordemSenat, aber die zur Verurtheilung nöthige Zwei-drittelmajorität kam nicht zu Stande, ebensowenig26. Mai bei der Abstimmung über die Artikel 1und 2 der Anklage; es folgte demnach die Frei-sprechung J-s n. der Senat vertagte sich auf un-bestimmte Zeit. Am 4. März 1869 ging seineAmtsperiode zu Ende. Seit jener Zeit mischte ersich nur wenig in die Politik bis zu der Wendungin der politischen Strömung, welche in den letztenzwei Jahren eintrat. Er ward vom Senat alsein Candidat für die Gouverneurschaft verworfenu. unterlag 1869 im Wahlkampfe in Tennessee fürden Senatorposten nach Washington. Doch seineZeit war nahe. Er hatte aus der Concessionpolitischer Macht an die emancipirten Neger, undans dem übertriebenen Vertrauen in eine erfolg-reiche Soldateska gefährliche Folgen vorausgesagt.In der Geschichte der jüngsten Unruhen im Südensah er die Bestätigung aller seiner Befürchtungenu. wiederum suchte er jetzt als ein heftiger GegnerGrants, od. besser des Grautismus, die Stimmendes Volkes von Tennessee als Bundessenator, dieihm denn auch im Januar 1875 wurden. Kaumaber hatte er sich wieder in die vordersten Reihender Politiker seines Landes gestellt, als er 31.Juli 1875 nach kurzer Krankheit starb. Freundund Feind werden ihm das Zeugniß eines recht-schaffenen, unbestechlichen Mannes zuerkennen, demes, wenn auch oft'an Takt, Feinheit u. Menschen-kenntniß, doch nicht an unbeugsamem Muth undpolitischer Einsicht fehlte. Bartling.
Johnson, Counties im Nordamerika». Unions-gebiet : 1) in Arkansas unter 35" n. Br. u. 93"w. L.; 9152 Ew.; Countysitz: Clarksville; 2) inGeorgia u. 32° n. Br. u. 82°w. L.; 2964 Ew.;C-sitz: Wrightsville; 3) in Illinois u. 37"n. Br.u. 88"w.L.; 11,248 Ew.; C-sitz: Vienna; 4) inIndiana u. 39° n. Br. u. 85° w. L.; 18,366Ew.; C-sitz: Franklin; 5) in Iowa u. 41°n. Br.u. 91° w. L.; 24,898 Ew.; C-sitz: Iowa City;6) in Kansas u. 39" n. Br. u. 95°w. L.; 13,684Ew.; C-sitz: Olathe; 7) in Kentucky u. 38°n. Br.u. 83° w. L.; 7444 Einw.; C-sitz: Paintville;8) in Missouri unter 39° n. Br. u. 94° w. L.;24,648 Ew.; C-sitz: WarrcnSburgh; 9) in Ten-nessee u. 36" n. Br. u. 82° w. L.; 5852 Ew.;C-sitz: Taylorsville; 10) in Texas u. 32° n. Br.u. 97° w. L.; 5928 Ew.; C-sitz: Cleburn.
Johnston, Fabrikort in der schottischen Graf-schaft Renfrew, Eisenbahnstation; Baumwollen-manufacturen, Messing-u. Eisengießerei, Maschinen-fabrik; 1871: 7538 Ew. In der Nähe Stein-kohlengruben.
Johnston, County im nordamerikan. Unions-staat Nord-Carolina u. 35° n. Br. u. 78° w. L.;16,897 Ew.; Countysitz: Smithfield.
Johnston, 1) James Fiulay Weir, engl.Chemiker, geb. 13. Sept. 1798 zuPaisley; wurde1833 Professor der Chemie u. Mineralogie an derUniversität zu Durham, dabei 1844—49 Lectoru. Chemiker bei der L§rionR. Oilsmiotrx 71s-o-oiation ok Leotlanä, auch Mitglied der Rox. 8oo.zu London u. Edinburg. Er st. zu Durham 18.