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Infusorienerde -
sprößlinge entstehen auS Theilstücken des Kernes,durchbrechen die Wandung des Mutterthieres undwerden frei; ihr ferneres Schicksal ist noch nichtvollständig aufgehellt. Erwähnenswerth ist auch
ZK?
Glockenthlerchen, VortiesN» wiorosiom». 1) Erwachse-nes Thierchen: nt> Wimperbesatz, o Speiseröhre, ä conlraclilerRaum, e bandsörmiger Kern, r contractiler Stiel, g und I,Äleinsprößlinge. — 2) Glockenthierchen in Längstheilung be-griffen: a Siiel, d Kern, o Mundpartien der neuen Thiere.— 3) Borticelle L. nüt herangewachsenem Kleinsprößlinge L,a Kern, d contractiler Raum, o Speiseröhre, So Wimpcr-besatz; L hat einen Hinteren Wimperbesatz k entwickelt n, denvorderen eingczozen. — 4) Der KleinspriWng N in Fig. Shat sich abgelöst u. nach einigem freien Umherschwärmen fest-gesetzt; er wird jetzt einen neuen Stiel bilden und dann denHinteren Wimperkranz verlieren.
die Copulation (Syzygie). Dabei setzt sich eindurch Längstheilung entstandenes kleines Indivi-duum, Kleinsprößling (Mikrogouidie) mit seinemHinterende an ein größeres an u. verwächst nachund nach so innig mit demselben, daß es einerKnospe auf das vollständigste gleicht. Spätertrennen sich die verbunden gewesenen Thiere voneinander, nachdem sie beide durch die Vereinigungfrische Lebenskraft gewonnen (vgl. die Tafel Ur-thicre). I. werden allerorten gesunden, meist insüßem Wasser, selten in Seewasser. Sie entfalteneine außerordentliche, durch Wimpern u. Geißelnhervorgernfene Beweglichkeit. Einige sind wahreRaubthiere, indem sie ihre Beute lebend hinab-würgen, andere dagegen Schmarotzer, welche durchvorstreckbare Saugröhren den Leibesinhalt andererOrganismen aussaugen. Gewisse Arten (kori-äinium, kroroosntrnm) leuchten u. sind so Mit-ursache des Meerleuchtens. Directen Nutzen oderSchaden bringen die I. nicht. Eintheilung: 1.Ordnung: Wimper-J. (Inknsoria oilints.). IhreBewegungsorgane sind stets nur Wimpern. Glo-cken-, Kreisel- u. Hechelthierchen. 2.Ordn.:
— St. Ingbert.
Sauger (Ink. onotorm). In der Jugend mitWimpern, später ohne Bewegungsorgane; schma-rotzen saugend ans anderen I. Acineten. 3. Ord-nung: Geißelwimper-J. (Ink. oiiiotlaAsiiatm).Als Bewegungsorgane ein Ring von Wimpern u.eine lange Geißel. Meist Seethiere. 4. Ordnung:Geißel-J. (Ink. ünAsUnta). Als Bewegungsorganeine oder mehrere Geißeln. Monaden, Englenau. s. w.; doch dürsten viele hierher gerechneteFormen Schwärmsporen von Pflanzen, namentlichvon Algen, sein. 5. Ordnung: Wnrzelfüßerähn-liche I. (Ink. rbixopocka). Bewegen sich mittelsveränderlicher, ans- und einstülpbarer Fortsätze;Übergang zu den Wurzelfüßern. Amöben. Häufigwerden auch noch die Spaltpilze: Laetorinm,Vibrio, Imptotbrix u. s. w., hierher gerechnet. Esist indessen noch eine Streitfrage, ob diese Organis-men zu den Thieren, od. zu Len Pflanzen (Algenod. Pilzen) zu rechnen sind, od. ob sie alSPflan-zenthicre eine Mittelstufe bilden, in welcher sichThier- u. Pflanzenreich berühren, oder ob sie denProtisten zugezählt werden müssen. Die I. wur-den von Leeuwenhoeck (1K75) entdeckt; den Namenhat ihnen Ledermüller gegeben; v. Gleichen, F.
0. Müller u. a. entdeckten viele neue Formen u.beobachteten ihr Leben. Ehrenberg (Die I. alsvollkommene Organismen, nebst Atlas, Lpz. 1838),der die I. für höher organisirt hielt, als siewirklich sind, auch manche pflanzliche (Diatomeen,Desmidiaceen, Bolvocineen) und höhere thierischeFormen (Räderthiere) mit in ihren Kreis zog, hatden Grund zu ihrer genaueren Kenntniß gelegt,ans welchem neuerdings bes. Fr. Stein, Balbiani,Claparede u. Lachmann fortbautcn. Th-ms.
Infusorienerde, s. Kieselguhr.
Infnsorisch, durch Aufguß entstanden. In-su so rin m, Geräthschast zur Infusion. Jnfu-sum, Aufguß.
In kutllrum (lat.), für die Znknnft.
Inga UMck., Pflanzengaltung aus der FamilieImAuminosas-NiwoasLS-InAeas. Bäume undSträucher des tropischen Amerikas mit gegen-ständigen, einfach paarig gefiederten Blättern undziemlich großen, oft filzigen Blllthen in kugligenDolden, Köpfchen oder Ähren; Hülse flach, vier-kantig od. fast rund, gar nicht od. erst spät auf-springend. An 140 Arten. I. vorn Ilrttck. (sonstNimosa I.), liefert die J-srucht, Hülsen, derenSamen mit süßem, eßbarem Muß umgeben sind;Westindien. I. Ikouilioi 1)6., in Peru, auch häufigwegen der weißes süßes Fleisch enthaltenden, alsLeckerei beliebten Hülsen (Pacayfrucht) cultivirt.
1. Karibus Lhir., in Peru, die gequetschten Hülsen(Algarovilla) werden zum Schwarzfärben benutzt.I. eckuiis Tllbrä, mit eßbaren Hülsen. Engler.
Jngävönen (a. Geogr.), nach der Eintheilungdes Tacitus einer der S Hauptstämme der Ger-manen (s. d.), der die an der Küste wohnendenVölker begriff.
Ingaimo (ital.), Betrug; per 1. betrllgerischerweisr.
St. Ingbert, Stadt im Bez.-Amt Zweibrück mdes daher. Kreises Pfalz (Nheinpsalz), Haupte, ides gleichnam. Kantons von 14,920 Menschen, amRohrbach, Station der Pfälzischen Ludwigsbahn(Homburg-St. I. u. künftig auch St. J.-Saar-brücken); Bcrgamt, Landgericht, Lateinische Schule,