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Infanterie.
meist durch Werbung aufgebrachten Heere forderteein Zusammenhalten in größeren Truppenkörpern,um dadurch die Disciplin besser erhallen und dieLeitung im Gefecht ermöglichen zu können. In-dessen machte sich doch das Bedürsniß geltend, fürkleinere Unternehmungen, wie Begleitung vonTransporten rc., besondere Truppen zu besitzen,zu welchem Zwecke Friedrich d. Gr. die meist ausKriegsgefangenen zusammengesetzten sog. Freiba-taillone errichtete, welche, im Gegensätze zu der nurzum geschlossenen Gefecht bestimmten Linien-J., dieleichte I. bildeten. Die von den Nordamerikanernim Befreiungskrieg entwickelte Taktik u. die hieraufwährend der Franz. Revolutionskriege erfolgte An-nahme der zerstreuten Kampfesordnung machte eineVermehrung der leichten I. erforderlich, die haupt-sächlich zum Schützen- od. Tiraillenrdienst bestimmtwar u. daher aus best ausgesuchten, körperlich ge-wandten u. gut schießenden Mannschaften bestehensollte, während der übrige Theil der I. fast aus-schließlich in geschlossener Ordnung im Gefecht ver-wendet wurde. In den meisten Armeen war leichteu. schwere I. in einem Bataillon vereinigt, und
^ Bataillons-Commaudeur.b Hauptmann.
zwar waren in der Regel die Flügelcompagnien(Schützen- od. Voltigeur-Compagnien) speciell fürden Tirailleurdieust bestimmt; in Preußen wurdenhierzu die Mannschaften des 3. Gliedes, welche inder Gefechtsformation einen besonderen Schlltzen-zug pro Compagnie bildeten, verwendet; auch wardas 3. Bataillon jeden Regiments ein leichtes sog.Füsilier-Bataillon. Eine besondere zur leichten I.zählende Truppengattung waren die Jäger (s. d. 4)od. Schützen: meist zu besonderen Unternehmungen,Detachirung, Bedeckung der Artillerie rc., verwen-det; sie sind in besondere Truppenabtheilungenformirt, waren mit gezogenen Gewehren bewaff-net, während die übrige I. noch das glatte Ge-wehr führte. Diese Unterscheidungsweise der I.nach der taktischen Bestimmung erwies sich indessenin der Praxis des Krieges als nicht durchführbar,indem die augenblicklichen Gefechtsverhältuisse ebenso häufig die Verwendung der schweren I. in zer-streuter, wie die der leichten in geschlossener Ord-nung erforderlich machte. Mit der allgemeinenEinführung der gezogenen Gewehre fiel selbst fürdie Jäger die besondere Verwendung im Gefechte
Bataillon in Linie.
^ Adjutant.
^ Lieutenants.
» Unteroffiziere.Spielleute.
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Compagnie. IV. IN. n. I.
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Schützenzug
Compagnie-Colonnen.
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^ 4. Zug
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_» II. Schützenzug
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- » I. Schützenzug
weg u. es gab eigentlich nur eine I., wenn auchdie alten Benennungen, wie Grenadier, Musketier,Füsilier, Jäger rc., beibehalten sind. In derneuesten Zeit mußte, infolge der allgemein dnrch-gesührten Bewaffnung der I. mit den schnell schie-ßenden u. weit tragenden Hinterladern, die Fecht-art geändert werden: die geschlossene Ordnung kann
Bataillon in der Angriffs-Colonne.
wegen der damit verbundenen Verluste im wirk-samen Fenerbereiche nicht mehr angewendet wer-den, sie dient nur noch als Übergangsformationzum Gefecht, als Marschformation rc., währendalle in erster Linie kämpfenden J-truppen in dich-ten Schützenschwärmen aufgelöst sind u. in dieserFormation auch der Entscheidungskampf geführt