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Bd. 10 (1877) Hansen - Jokuhama
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Jackson.

Jackson, 1) Counties im Gebiete der nord-amerik. Union: n) in Alabama, u. 35° n. Br.u. 86" w. L.; 19,410 Ew. Countysitz: Belle,sonte. b) in Arkansas, u. 35" u. Br. n. 91"w. L.; 7268 Cw. C-sitz: Jacksonport o) inFlorida, u. 31" n. Br. u. 85" w. L.; 9528 Ew.C-sitz: Saunders Hill, ä) in Georgia, u. 34" n. Br.und 83" w. L.; 11,181 Ew. C-sitz: Jefferson.es in Illinois, n. 37" n. Br. und 89" w. L.;19,634 Ew. C-sitz: Murphysboro. k) in In-diana, u. 38° n. Br. n. 64" w. L.; 18,974 Ew.C-sitz: Brownstown. A) in Iowa, u. 42° n. Br.u. 94" w. L.; 22,619 Ew. C-sitz: Andrew, ir)in Kansas, u. 39" n. Br. u. 96" w. L.; 6053 Ew.C-sitz: Holton. i) in Kentucky, u. 37" n. Br. u.84" w. L.; 4547 Ew. C-sitz: Mac Kee. Ic) inLouisiana, u. 32° n. Br. und 92° w. L.; C-sitz:Vernon. 1) in Michigan, u. 44° n. Br. u. 84"w. L.; 36,047 Ew. C-sitz: Jackson, am GrandRiver, betriebsame Stadt, einer der Hanpteisen-bahnknotenpunkle des genannten Staates, Staats-gefängniß, 11,447 Ew.; reiche Kohlengruben in derRahe, m) in Minnesota, u. 44° n. Br. n.95° w.L.; 3667 Ew. C-sitz: Jackson, n) in Missouri, u. 39"n. Br. u. 94" w. L. ; 55,041 Ew. C-sitz: Jndepen-deuce. o) in Nord-Carolina, n. 35" n. Br. n. 83"w. L.; 6,683 Ew. L-sitz: Webster, p) in Ohio, u.39« n. Br. u. 82° w. L.; 21,759 Ew. C-sitz: Jack-son. g) in Oregon, u. 42" n. Br. u. 122" w.L.; 4778 Ew. C-sitz: Jacksonville. r) in Ten-nessee, u. 36° n. Br. u. 86° w. L.; 12,583 Ew.C-sitz: Gainesboro. n) in Texas, unter 29" n.Br. und 96" w. L.; 2278 Ew. C-sitz: Texana.4) in West-Virginia, u. 39" n. Br. und 81° w.L.; 10,300 Ew. C-sitz: Ripley. n) in Wisconsin,u. 44° n. Br. n. 90 w. L.; 7,687 Ew. C-sitz:Black River Falls. 8) Hauptstadt des StaatesMississippi, am Pearl River, Kreuznngspnnkt dervon New-Orleans nach stk. u. der von Charlestonnach W. führenden Eisenbahnen, Staatsgefängniß,Staatenhaus, Irrenanstalt, Landamt; 4234 Ew.Die Stadt wurde im Juli 1863 von dei^Unions-truppen eingenommen u. verwüstet. 3 ) Sitz desMadison County, Tennessee, am Forked DeerRiver, Vereinigungspunkt der von New-Orleansn. Mobile nach N. ausgehenden großen Eisen-bahnlinien, 4119 Ew. 4 ) (kort ll.) GroßerHafen (Bucht) an der Ostküste der GrafschaftCumberland der engl. Kolonie Neu-Süd-Wales(Australien), an der Ostspitze desselben liegt dieStadt Sidney.

Jackson, 1) Andrew, Nordamerika!!. Staats-mann, 7. Präsident der Vereinigten Staaten vonNAmerika, 18291837, geb. 15. März 1767 ausdem Landgute Waxhaw (S. Carolina), frühzeitigverwaist u. ohne ordentliche Schulbildung, wurdeer 1782 Freiwilliger in der Armee, stndirte seit1784 die Rechte u. ward 1787 Advocat in Sa-lisbury in NCarolina, 1788 öffentlicher Anklägerin Tennessee, zog dann nach Nashville in Tennesseeu. leistete hier als Milizoberst durch Vertreibungder Indianer von den Grenzen wichtige Dienste.Als Tennessee in die Reihe der Unionsstaateneintrat, wurde I. Mitglied des Bürgerausschuffes,bald darauf Repräsentant und 1797 Senator fürTennessee beim Congreß in Washington, gab aber,

als die Föderalisten vorherrschend wurden, diese !Stelle auf und wurde 1799 Oberrichter in Ten-nessee, zog sich jedoch später auf sein Landgut amCnmberlandflusse zurück. 1812, beim Ausbruchdes Krieges mit England, erhielt er als General,major vom Congreß den Oberbefehl über die Mi-lizen, schiffte mit 2500 Mann den Mississipi hinabum Neworleans gegen einen Angriff zu schützen'kehrte dann nach Tennessee zurück, vertrieb dievon den Spaniern unterstützten Creek-Jndianeru. nahm Pensacola, vertheidigte 1814 Louisianagegen ein weit überlegenes britisches Heer undschlug dasselbe 8. Jan. 1815. Nichts desto wen-iger wurde er wegen seiner energischen Maß.regeln, die man ihm als Eigenmächtigkeiten aus- :legte, zur Verantwortung gezogen, n. als er sich lder Verhaftung entzog, mit einer großen Geldbuße !belegt. 1816 21 focht er glücklich gegen die In-dianer und nahm 1821 das von Spanien abge-tretene Florida in Besitz, zog sich daraus in dasPrivatleben zurück, wurde aber 1824 wieder zumSenator für Tennessee gewählt. 1824 zum Prä-sidenten der Vereinigten Staaten vorgeschlagen,mußte er Ouincy Adams weichen. 1828 setziejedoch die demokratische Partei seine Erwählungdurch. I. bestieg 4. März 1829 den Präsidenten-stuhl und zeigte nach außen Friedensliebe, nachinnen Mäßigung, beförderte überall parteilos dieGrundsätze einer freisinnigen Politik u. die Aus-breitung des Handels; 1832 wurde er wiedererwählt u. bekleidete den Präsidentenposten bis1837. Jetzt trat er namentlich den DrohungenSCarolinas, sich von der Union zu trennen, ent- 'gegen, sowie allerdings unter heftigen Kämpsenden die Geldaristokratie allzusehr begünstigende»Bankprivilegien. Nach Van Bürens Wahl zum !Präsidenten zog er sich von den öffentlichen An-gelegenheiten ganz zurück und st. 8. Juni 1845 >

auf seinem Landgute Hermitage bei Nashville.

Ihm wurde 1853 in Washington eine Neiter-statue errichtet. Vergl. A. Kendal, I-iks ok ä..ö., xrivats, militari anä civil, New-Aork 1842;

I. Parton, lüks ok ll., ebd. 1860, 3 Bde,;von Holst, Die Administration A. J-S, Düsseldorf1874. 2 ) Thomas Jonathan, gen. Slone-wall, berühmter föderalistischer General, geb. 21.Januar 1824 in Clarksburg (Virginien), wurdeauf der Akademie in Westpoint militärisch aus-gebildet, 1846 Artillerieoffizier und machte 1847den Krieg gegen Mejico mit, in welchem errasch zum Major avancirte; nach dem Friedenwurde er 1848 Commandant vom Fort Hamilton >

u. 1852 Lehrer der Mathematik an der Kriegs- >

schule zu Lexington. Bei Ausbruch des Bürger- j

krieges trat er in die slldstaatliche Armee, erhieltdas Commando der ersten virginischen Brigade, s

zeichnete sich 2. Juli 1861 bei Martinsburg aus >

und entschied den Sieg am Bull Nun 21. Juli(erhielt hier seinen Beinamen Stonewall), wurdeGeneralmajor u. erhielt den Befehl in WVirginien,wo er Fremont u. Rosecrans im Shenandoahthalbeschäftigte n. 25. Mai 1862 bei Winchester denGeneral Banks schlug, aber von Fremont 8. Junibei Croß Keys besiegt ward. In der ItägigenSchlacht vor Richmond warf er 27. Juni dieUnionisten unter Porter bei Gaines-Mills, unter-