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— Hymne.
,Heils nach dem südl. Syrien zogen. S. Ägypten^ 293, Hemie-Am Rhy».
llxls, s. Laubfrosch.
Hylas (gr.), Waldkind, Sohn des Dryopen-köiiigs Theyodamos und der Nymphe Menodnka,nach Andern des Herakles, jedenfalls ein von dem-selben geliebter Knabe, der den Argonautenzugmitmachte. An der Quelle, an der er Wasserholend, von den Najaden in den Grund gezogen,verschwand, ward ihm geopfert u. die Einwohnervon Kios streiften an seinem Feste, seinen Namenrusend, in Len Bergen umher.
Hyle (v. Gr.), bei den griech. Philosophender Urstofs oder die formlose Materie, welche erstdurch die Weltseele (Hylarch, Stoffbeherrscher) ge-staltet wird.
Hyllos, Sohn des Herakles und der Deianira,Gatte der Jole, wurde von dem dorischen KönigAegimos adoptirt u. so Stammvater der dorischenPhylen der Hylleis in Argos u. a. O. An-siihrer der Herakliden bei dem Zug nach dem Pe-loponnes, siel er im Zweikampf mit Echemosvon Tegea.
Hylo . .. (v. Gr.), Holz...., Wald....
lylobius, s. Rüsselkäfer.
Hylozoismus (v. Gr.), die Ansicht von derMaterie, welche ihr eine Lebenskraft zuschreibt,deren Wirkungen sich in den Lebeuserscheinungenlundgeben. Hylozoisten, die Verfechter dieserAnsicht.
Hymen (Anat.), Jungfernhäutchen, s. u. Ge-schlechtsorgane.
liMSnaes Pflanzeugatt. ans der Fam. derbö^umtnoLLs Önosalpinrsirs (X. 1.), Bäume mitlkderartigen, einpaarigen Blättern und weißen,ziemlich großen Blllthen in dichten Trugdolden-nspeii; Kelch mit 4 Abschnitten; Blumenblätter 5;Fruchtknoten kurz gestielt; Hülse schief eiförmig«d. länglich, dick, lederartig od. holzig, nicht ans.l springend, wenigsamig. 8. eourbarÜ L. (Heu-!s!hreckcnbaum, Quapinole), in SAmerika u. Wcst-lindien, läßt ans seinein Stamm Balsam aus-^ stießen, der in Erde erhärtet u. den amerikanischens stopal bildet. Derselbe wird vorzugsweise zu Lacks u. Firniß verwendet; das rothe, harte u. schwere^ Holz kommt als Courbarilholz in den Handel.'Auch andere Arten in Brasilien u. Mejico liefernKopal, der von den Engländern fälschlich Anime^ genannt wird. Engter,
l Hymenäos, 1) Hymen, griech. Gott der Ver.stmählung, nach der Sage früher ein Jüngling,-der seine entführte Geliebte befreit hatte. AlsEhegolt hieß er ein Sohn des Apollo u. der Kal-liope od. Urania od. Terpsichore; sein Bruder warJalemos; er erscheint im Gefolge der Liebesgötter'Md der Liebesgöttin. Bei Vermählungen wurdett im Hochzeitgesang angerusen; auf Abbildun-gen dargestellt als reifer Knabe mit ernstem Ge-jichtSausdruck, mit der Brautfackel u. dem Braut-schleier in der Rechten. Auf manchen Kunstwer-leii führen ihn Eros u. Psyche am Perlband. 2)Braut- oder Hochzeitgesang, welcher von Jllng-si«gs- u. Jungjrauenchöreu bei dem festlichen Zugeirr Braut aus dem Hause der Eltern in das desBräutigams gesungen wurde. Hemie-Am NiM.*Hymenium (Bot.), die oberflächliche Gewebe-sPierers Universal-CoiwerlationL-Lexikon. K. Aufl. X.
schicht, welche bei vielen Pilzen die Sporenschläucheod. Sporenträger trägt.
UMsnoäiatpon Usl/re/r., Pflanzengatt, aus derFam. der Rnbiaosao-Xanvlssas (V. 1). Nurwenige Arten in Ostindien u. Afrika. 8. exosl-8nm PVirkk., hoher Baum in Ostindien, Mutter-pflanze der ostindischen Chinarinde; auch wird dasdem Mahagoni ähnliche Holz sehr geschätzt. Auchdie Rinde anderer Arten dient in Ostindien alsSurrogat für Chinarinde.
UpmimompoÄes, Hutpilze, Pilzfam. aus oerKlasse der Lasickiomxostss, mit sehr verschiedengestaltetem Frnchtkörpcr, an welchem jedoch dieBasidiosporen bildende Schicht immer einen größerenod. kleineren Theil der Oberfläche bekleidet; dasSporcnlager oder der dasselbe erzeugende Theiltritt meist in der Form von Lamellen, Stachelnod. Röhren auf, die vom Boden des Sporenlagers,dem Hymenophorum, ausgehcn. Man unter-scheidet folg. Unterfamilien: I. ^Anrioini (Blätter-schwämme). Das Sporenlager bekleidet dünneLamellen od. Platten, die strahlenförmig von derMitte der unleren Fläche des Fruchlkörpers aus-gehen. II. koJ'poroi (Löcherschwämme). DaSSporenlager bekleidet röhrenförmige Hervorrag-ungen, Falten und Vertiefungen. III. 8/ünsi.Das Sporenlager bekleidet dorn-, zahn- od. war-zenförmige Hervorragungen. IV. Mielopliorvi.Das Sporenlager ist glatt oder nur mit undeut-lichen Warzen bedeckt. V. Llavarici. Das Spo-renlager bekleidet die Oberfläche des aufrechten,keulenförmigen od. korallenartig verzweigten, fleisch-igen Fruchtkürpers. Engter.
Upmonoplipllum Farngatt, aus der Fam.
llymsnopd^Uaooas (s. Farne), mit zahlreichenArten in den Tropen; eine, 8. tunbriä^snss Sur.,in Europa, in Sachsen im Utterwalder Grund, inden Ardennen, Luxemburg, Krain, Frankreich, Eng-land, Schottland, Irland, Italien, auf den Cana-ren, am Cap, auf St. Mauritius, in SAmerikau. Neuseeland. Engter.
Hymcnoptera, so v. w. Hautflügler.
Hymcttos (a. Geogr.), ein 1027 m hoher Ge-birgsrücken im O. von Athen, jetzt Trelovuno.Der H. war im Alterthume wegen seines Mar-mors und wie jetzt noch wegen seines Kräuter-reichthnms u. Honigs berühmt.
Hymne (Hymnus, gr.), 1) Lied, Gesang; bes.2) Lobgesang auf eine Gottheit, welcher bei Festenvon einem, am Altar stehenden oder tanzendenChor zum Tone der Kithara gesungen wurde;solche Lieder dichteten schon die mythischen griech.Sänger Ölen u. Philammon: dagegen dic H-n derHomeriden waren nicht für den öffentlichen Got-tesdienst bestimmt, die berühmtesten erhaltenen u.unter den Werken Homers aufgeführteu sind: zweiH-n auf Apollo, H. auf Hermes, H. aufDemeter, H. auf Ap hrodite; dasselbe gilt vonden späteren gelehrten H-u, deren Kallimachos u.Mesomedes schrieben, u. den orphischen H-n, so-wie von den Festgesängen auf Heroen u. auf Sie-ger in den Nationalspielen, deren PindaroS dich-tete; die Sänger derselben hießen Hymnodi.Aus späterer Zeit ist der im dorischen Dialekt ge-schriebene H. auf Isis, welchen Roß auf einemStein auf Andres entdeckte u. in seinen Iiwcrip-
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