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Hasel -
ischen Polemik gegen die römisch-katholische Kirche,1862, 3. Aufl., Lpz. 1871; Selbstbiogr. Ideale u.Jrrthümer, 1872, 2. Aufl. 1873; Das geistlicheSchauspiel, ebd. 1858; er schr. auch als Karlvon Steinbach den Griechischen Robinson undSachsen u. seine Hoffnungen, ebd. 1830. 5) Kon-rad Wilhelm, Baumeister, geb. 2.Oct. 1818 zuEinbeck; besuchte die Polytechn.Schule zu Hannover,studirte dann unter Gaeriner in München undbildete sich auf Reisen in Italien, Frankreich,Deutschland, Belgien und Holland weiter, ward1849 Professor am Polytechnicum in Hannover,dann kgl. Baurath. Er cultivirt mit Vorliebe dengothischen Stil. Werke: außer mehreren Restau-rationen das Museum in Hannover, die Christus-kirche das., die Fronte des Andreanum in Hildes-heim u. das Schloß Marisnburg bei Nordstemmen.
L) S) Brambach, t) Löffler. S) Regnet.
Hasel (H-staude, H-nußstrauch), Bot. Charakter,s, u. lüoizckus. Forstliche Bedeutung hat die H.nur für den Niederwald, wo sie sich durch großeAusdauer der Stöcke und reichlichen, den Bodendurch Humuserzeugung bessernden, Blattabfallauszeichnet, auch ein gutes Brenn- u. Kohlholz,sowie Nutzstangen zu Faßreifen, Floßwieden,Rechenstielen u. dgl. liefert. Da sie jedoch nurauf besserem Boden gedeiht und hier oft anderewerthvollere Holzarten, namentlich die Eiche, ver-drängt, so gilt sie auch im Niederwald vielfachnur als Forstunkraut und wird als solches mög-lichst vertilgt. Wimm-nau-r l,.
Hasel, ein 30 km langer Nebenfluß der Werraim Kreise Schleusinge» des preuß. Regbez. Er-furt, im Thüringer Walde, entspringt bei Suhlam Böllberg u. mündet bei Grimmenthal.
Haselhuhn (Lonasa silvsstris Lrelrm), Artder Waldhühner. Lauf halb befiedert, rostfarbenmit schwarz u. weiß untermischt, Schwanz I6sed-rig, bis aus die 2 mittleren aschgrau mit schwarzerEndbiude. Haselhahn: rostfarbig, Kopf, Hals u.Rücken mit schwarzen Wellenlinien und röthlichaschgrauen Federsäumcn, über den Augen ein hoch-rother, warziger Fleck, Kehle schwarz, rothbrauneSeiten der Brust, Mitte der Brust u. Bauch weiß.Schwanz abgerundet u. vor der Spitze auf denäußeren Federn mit breiter, brauner Binde.Haselhenne: kleiner, Kehle hellrostgelb, Oberleibdunkler u. stärker schwarz gefleckt. Lebt paarweisein den Gebirgswaldungen von Europa bis Lapp-land; liebt Holzabhäuge und Gründe mit Hasel-stauden u. Birken. Standvogel, frißt Jnsecten u.Beeren, im Winter Hasel-, Birken- und Erlen-zäpschen u. Knospen, Spitzen von Heidelbeerkrant,Fichten, Wachhotdec rc. Balzzeit: Ende März,das Männchen lockt das Weibchen durch Pfeifen.Die Henne nistet in dichtem Gebüsch u. Haidekrautu. brütet 3 Wochen. Eier 8—15, taubeneigroß,gelbbrännlich mit dunkeln Punkten am stumpfenEnde. Man schießt das H. im Herbst u. Frühjahr,nachdem man es durch Nachahmung des Locktones(Spissen, bei jungen Hühnern Bisten) gelockt hat;es geht auch in Sacknetze u. Bügeldohnen. DasWildpret ist sehr schmackhaft u. zart. NAmerikabesitzt die Art L. nmbsilus L^>., mit 18 Schwanz-federn. Farwick.
Haselmaus, Llusearäinus kFÜFir., Nagethier«
- Hasen.
gattung der Familie der Schläfer. Backzähne Z,mit vielen queren Schmelzleisten. Körper ohneSchwanz, 8 em lang, Schwanz ebenso lang, zwei-zeilig behaart. Mausähnlich. Ll. avsllauarlnsU-sirgn., H., ockergelb, Brust und Kehle weiß;frißt Nüsse, Beeren und Baumknospen, baut einkunstvolles Nest aus Gras mit seitlichem Eingang,1 bis 1H m vom Boden in Hecken und LichtemGebüsch; wirft Juli od. August 3—6 Junge, hälteinen Winterschlaf in hohlen Baumstämmen oderErdhöhlen. Mitteleuropa, auch England undSkandinavien. Farwick.
Haselnußkäfer, Haselnußwurm, istLalani-nus rmonm L.
Haselnußstrauch, ist tkorzstus avsllana L.,s. u. OorMs.
Haselünne, Stadt im Kreise Meppen derpreuß. Landdrostei Osnabrück, an der Haase;Fabrikation von Matrosenhüten, Sensen, Schau-feln, Tabak, Cigarren, Bleiweiß, Töpferwaaren,Branntwein, Hefe u. Cichorien, Ackerbau; 1875:1703 Ew. — Hier 1. Jan. 1636 Gefecht zwischenden Schweden u. Kaiserlichen, wobei der schwed-ische Feldmarschall Kniphausen blieb.
Hasen, Iwporina, starten/:., Fam. der Nager.Hinter den längsgefurchten Nagezähnen des Ober-kiefers 2 kleinere, sogen. Stiftzähne. Backen-zähne H oder Z, wurzellos, unten nicht geschlossen.Schädel gestreckt, Vorüerfläche des Oberkiefers miteinem großen oder mehreren kleinen Löchern.Augen groß, Ohren löfselfärmig, Körper seitlichcomprimirt, mit dichtem, weichem Pelz. Hinter-beine lang (Sprungbeine), vorn 5, hinten 4Zehen. Fußsohlen behaart. Schwanz kurz.Nähren sich von Vegetabilien, trinken nie; äußerstfurchtsam, bei Tage versteckt; laufen schnell, gehenhumpelnd. 14 Arten; auch fossile aus der pleisto-cänen Formation. Gatt.: I-uAom^sF'. (7nu., Pseis-H., Backzähne G, Schwanz äußerlich nicht sichtbar,Ohren kurz u. gerundet, Hinterbeine kurz. 4.aipinns Fi, Lsttv., Schoberthiere; gelblich grau-braun. Trägt als Wintervorrath Hausen vonPflanzen zusammen, welche von den Reisenden alsPferdefutter ausgesucht werden. Sibirien. 4,.prinosps Me/r., Felsengebirge Nordamerikas.Gatt. 4spus 44, Backzähne Z, Ohren u. Hinter-füße lang, Schwanz kurz, buschig. 4. ounieulusL., Kaninchen, 40 vm laug, Ohr mit braun-grauer Spitze u. schwarzem Rand, kürzer als derKopf, ragt nach vorn angedrückt nicht bis zurSchnautzenspitze. Hinterbeine von halber Körper-länge. Oberseite grau, im Nacken ein Rostflecken.Unterseite weiß. In sandigen, mit niedrigemBaum- u. Strauchwuchs bewachsenen Gegenden,graben sich Höhlen, in welchen sie ruhen und beiGefahren sich zurückziehen. Südwestl. Europa u.NAfrikaz die ursprüngliche Heimath soll Spaniensein. Sre laufen in Zickzacksprüngen. Die Jägerlassen sie meist durch Frettchen aus dem Bau invorgelegte Schlingen treiben. Viele domesticirteRassen, auch Bastarde mit dem gem. H., s. Ka-ninchen. 4. variabüis Alpenhase;
Ohrenlänge wie beim Vor.; im Sommer braun,im Winter weiß bis auf die stets schwarzen Ohr-spitzen. Weit verbreitet, im hohen Norden undden Schweizer u. Bayerischen Alpen. 4. iimi-