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Bd. 17 (1879) Stichlinge - Vacanz
Entstehung
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Telegraphie, Tclegraphik Teleki.

Länder

Jahrgang

Länge derLinien

Anza

N

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8--

§

-

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Telegrammeauf jeiOO Ew.

5174

036

2900

1756

54

76

3040

116

941

795

49

Deutsches Reich .

77

64190

7251

14197

1004

33

Krankreich .

76

54550

2800

8048

1032

22

Griechenland.

76

2565

60

249

512

17

Großbritannien .

76

40663

3730

21977

1291

64

Italien -

77

23738

1292

5580

801

20

Niederlande .

7°.

3519

168

2405

1067

58

Norwegen

78

8477

197

854

266

47

Oesterreich-Ungarn

77

48996

3349

8025

787

21

Portugal

78

3711

167

686

414

17

Rumänien

77

4142

173

960

326

14

Rußland

76

69015

844

4599

130

6

Schweden .

77

8179

175

1059

185

24

Schweiz

77

6507

1080

2788

1572

100

Serbien

74

1461

37

165

300

9

Spanien

76

13618

272

1560

272

9

Türkei .

75

25232

397

1210

746

12

Argentinien .

77

7767

275

37

15

Brasilien

77

6230

104

Canada.

16121

829

1142

18

31

Chile .

75

6420

62

158

200

17

Colombien .

75

2045

25

Costa-Rica .

75

320

16

68

Guatemala .

77

1727

42

164

Mejico .

77

11697

252

60

Paraguah

77

72

Uruguay

77

1219

20

40

65

9

Ver. Staaten

77

152425

8829

164

Britisch-Jndien

75

20794

225

1167

114

1

Niedcrländ.-Jndien

76

5613

66

642

36

5

China .

77

39

Japan .

76

2934

396

77

1

Persien.

77

4468

56

560

27

8

Aegypten

76

6550

119

Algerien

75

5359

98

168

Tunis .

964

18

81

Australien mit Neu-

secland re..

76

35020

769

3676

44

6

bau, 4. A. Berlin 1876; Ludewig, Der Bau vonT-eulinien, 2. A. Lpz. 1876; Ders., Der Reichstele-graphist, Dresd. 1877; Ders., Die Telegraphie instaats- und privatrechtlicher Beziehung, Lpz. 1872;Weidenbach, Compendiuin der elektrischen Telegra-phie, Wiesb. 1877; Merling, Die T-entechnik derPraxis, Hannover 1879; Neid, Urs tolsgrapii inAmerica; ito proinobor8 null notock wsn, New Dort1878; Statistik der deutschen Reichs-Post-- u. Tcle-graphen-Vcrwaltung für 1877, Berl. 1879; Dam-bach, T-enstrafrecht, Berl. 1872. Dazu kommen einegroße Anzahl z. Th. sehr werthvoller u.in einer lan-gen Reihe von Jahrgängen erschienener, ausschließl.der Telegraphie gewidmeter Journale. Z-tzM.

Telegraphie, Tclegraphik, s. u. Telegraph.

Teleki (Teleky), ein altes, wahrscheinlich ansDalmatien nach Ungarn unter dem ursprünglichenNamen Garazda von Mecsevics eingewandertesAdelsgeschlecht, dem Elisabeth angehörte, die Tochterdes Wojwoden Michael von Siebenbürgen, durchihre Ehe mit dem Reichsverweser Johann Hunhadi,Mutter des Königs Matthias Lorvinus von Ungarn(14571490). Die im Ib.Jahrh. entstandenen dreiLinien desHauses Garazda vereinigte 1) MichaelI.T., um 1610 unter Sigismund Bathori, Haupt-niann der Leibwache, durch seine Vermählung mitder Erbtochter Anna des Johann Garazda von Za-

gorhid miteinander, da seine Linie die Güter derdritten, Szek, bereits srüher geerbt hatte. Er wurdedadurch alleiniger Stammhalter der Familie. SeinEnkel 2) Michael II., geb. 1634, der an demFürsten Michael I. Apafi von Siebenbürgen, dessen »Minister er war, einen Gönner hatte, wurde von denungarischen Ständen 1678 gegen den Kaiser Leo-pold I. zum Oberfeldherrn ernannt, legte aber, einer-seits Lurch Len von den Magnaten ihm zur Seitegestellten Kriegsrath in allen seinen Bewegungengehindert, anderseits mit den von Ludwig XIV. ge-sandtenFranzosen imKricgsratye zerfallen, bald denOberbesehl nieder, den Emmerich Tököli übernahm.

1681 zog er sich sogar, ebenso wie Fürst Apafi demTököli feindlich gesinnt, nach Siebenbürgen zurück,und vermochte im Jahre 1688 den Apafi dazu, demBunde mit den Türken zu entsagen und den Kaiserdurch den Vertrag von Hermannstadt, Mai 1688,als seinen und Siebenbürgens Oberherrn anzn-crkennen. Nach des Fürsten Tode 1690 wurde Mi-chael Gubernator für den minderjährigen Michael II.Apafi, fiel jedoch bereits in demselben Jahre beiZcrnest im Kampfe mit Tököli, der von den Türkenals Fürst von Siebenbürgen ausgestellt war. 1685war T. in den Reichsgrafenstand erhoben worden.

Durch seine zwei Söhne Michael III., kaiserl. Gene-ral, und Alexander I. entstanden die zwei noch blü-henden Hauptlinien des Geschlechts, die sich wiederin verschiedene Unterlinien theilen. Aus der erstenUnterlinic derAlexanderschenHauptlinie sind hervor-ragend 3) Graf Ladislaus III., geb. 1764, Vaterdes ungarischen Patrioten Ladislaus IV. (s. T. 5)in seiner zweiten Ehe mit der Freiin Johanna vonMeszaros, der sich namentlich durch Förderung derWissenschaft vielfache Verdienste erwarb. Er schr.:

Über die Reform und die Ausbildung der UngarischenSprache, 1806; st. 1821. Sein Sohn erster Ehemit der Gräfin Maria Teleki ist 4) Graf Joseph,geb. 24. Oct. 1790 in Pesth, ein eifriger Fördererdes Studiums der ungarischen Sprache, für die erselbst Vieles geleistet. Er hat Deutschland, England,Frankreich, Holland und die Schweiz bereist; wurde1818 Statthaltereisccretär, auch zum Vicecuratordes Pester reformirten Seniorats erwählt, 1824Baron der kaiserlichen Tafel, dabei auchObercuratorderTheißer Superintendenz und derSaros-PatakerHochschule, 1827 Obergespan des Czanader u. 183»des Szaboltschen Comitats, 1832 Hofrath n. Re-ferendar bei der Hofkanzlei, 1840 kaiserlicher Krön-hüter u. 184048 Gouverneur von Siebenbürgen;er st. 16. Febr. 1855 als Präsident der UngarischenAkademie der Wissenschaften in Pest, deren Mit-begründer er war und welcher er in Gemeinschaftmit seinen Brüdern eine Bibliothek mit 30,000Bänden zum Geschenk gemacht hatte. Er schr.: DieVervollkommnung der Ungarischen Sprache durchneue Wörter u. Ausdrücke, 1816; Die Einrichtung ^u. Ausarbeitung eines vollständigen Wörterbuches,

1817; Das Zeitalter der Hunyadys, Pest 1852, 5Bde. 5) Graf Ladislaus IV., Halbbruder desVor., geb. 11. Nov. 1811 in Pest, studirte Juris-prudenz und Staatswissenschaften u. wurde 1839Mitglied des Siebenbürgischen Landtags. 1843 alsMagnat in das Oberhaus des ungarischen Reichs-tags cingetreten, näherte er sich sogleich den Führernder liberalenPartei, dem hochangesehenen ü. staats-