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ein Gas der Bewegung eines anderen entgegensetzt, über dasgegenseitige Durchdringen, die Absorption der Gase, über das Ver-mögen der Gase, eine Temperatur-Erhöhung weiter zu leiten, sindtheils durch die dynamische Theorie hcroorgcrusen worden, theilserhielten sie durch diese erst größere Bedeutung. Selbst die geringenAbweichungen zwischen Theorie und Erfahrung, welche überigens soaußerordentlich klein sind, daß es der mit der peinlichsten Sorg-falt ausgeführten Versuche bedurfte, um diese Abweichungen festzu-stellen, können jene Theorie nicht erschüttern. Wie die Entdeckungder Farbenzerstreuuug zunächst als ein Gegensatz zur Wellcn-theorie des Lichts - aufgefaßt wurde, heute aber bei der weiternAusbildung derselben eine ihrer Grundstützen geworden ist; wiesich aus den geringen Störungen, welche die Planeten bei demUmlaufe um die Sonne zeigen und die zunächst dem Newton'-schen Gesetz zu widersprechen scheinen, die sichersten Beweisefür dasselbe und zahlreiche Hülfsmittel zur Erkenntniß unseresWeltsystems ergeben, so sind auch die äußerst geringen Ab-weichungen von den Forderungen der Theorie, welche die Gasezeigen, bestimmt, der Theorie größere Ausbildung und Begrün-dung, unserer Kenntniß über die Natur der einzelnen Gasegrößere Ausdehnung zu verleihen. Die bisherigen Resultate setzenvoraus, daß die einzelnen Moleküle des Gases keinen Einflußauf einander ausüben, eine Ansicht, welche nur für eine unendlicheVerdünnung der Gase, also für einen idealen Zustand, richtigsein kann. Die zu unseren Versuchen zu Gebote stehenden Gasesind diesem idealen Zustande wohl nahe gerückt, aber doch nochzu weit von ihm entfernt, als daß sich nicht die gegenseitigeWirkung der Moleküle in kleinen Abweichungen könnte bemerkbarmachen. Sie sind Zwischenglieder einer Kette, deren Anfangs-glied der flüssige oder feste, deren Endglied der ideal-gasförmigeZustand ist, eine Ansicht, welche durch die von Eailletet in
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