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z.B. hochbedeutsam, in dieser Weise einen bestimmten, durch Zahlen-angaben als unanfechtbar hingestellten Grund für die entsetzlicheSteigerung der Verbrechen gegen Leben und Sicherheit in denletzten Jahren, welche das Bedenken 'aller Patrioten hervorruft,aufstellen zn können. Aber jeder Versuch, in dieser Weise Auf-klärung über Erscheinungen der Gesellschaft zu gewinnen, bedarfder äußersten Vorsicht. Keine Erscheinung ist hier mit genügen-der Sicherheit theoretisch herleitbar, jede Voraussetzung, jedeAnnahme wird nur durch die Beobachtung gewonnen. Daherbedarf auch jedes Rechnungsresultat des nachträglichen Beweisesdurch die praktische Erfahrung. Aber die bisherigen Erfahrungender Statistik sind nicht nur räumlich wie zeitlich im Vergleichzur Masse der uns berührenden Erscheinungen gering, sondernsie erstrecken sich auch meist auf schwer übersehbare Combinationender den Menschen beeinflussenden Verhältnisse. Das Mittel,durch welches die Naturwissenschaft zur Blüthe gelangte, dasExperiment, ist dem Statistiker versagt, da jeder mit Massenangestellte Versuch, wenn er überhaupt möglich ist, schwere Ge-fahren birgt. Daher ist er gezwungen, sich an die Ergebnissezu halten, welche die Erscheinungen der ungeschichteten, in soverwickeltem Zusammenhang stehenden wirklichen Gesellschaft bieten.Er steht ihren Bewegungen gegenüber wie ein Physiker, dem dieeinfachen Gesetze der Flüssigkeiten und Gase unbekannt wären,verwickelten meteorologischen Prozessen. Daher ist die Ausbeute,welche die Wahrscheinlichkeitsrechnung bisher zur Aufklärunggesellschaftlicher und speziell wirthschaftlicher Streitfragen liefernkonnte, gering, wie die Parteikämpfe der Gegenwart, die nochimmer nicht geklärten Ansichten über scheinbar so einfache wirth-schastliche Fragen, wie über Freihandel und Schutzzoll, zeigen.Aber eine wissenschaftliche Statistik ist doch der einzige Faden,welcher uns, allerdings nur bei Beachtung der größten Vorsicht,
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