15
Was an Finnland litoral und in 20 F. lebte, sank bei Gothen-burg in 11 und 80 F. Es war das, etwa Roß abgerechnet,der erste Nachweis einer Verbreitung der Thiere mit einer kaltenGrundwasserschicht in bestimmten Bahnen zwischen der Oberflächepolarer Meere und den äquatorialen Tiefen, welche in der Regelverstanden wird als eine Ausbreitung von Seethieren mehrpolarer Herkunft, bei welcher aber, wie es mir scheint, ebenso-wohl an die Verbreitung von Arten, welche sich in wärmerenMeeren in den kühlen, sauerstoffreichen und bewegten Grundgezogen haben, gegen den Strom nach den Polen hin zu denkenist. Lovön vermochte in den skandinavischen Meeren eine lebens-lose Tiefe nicht zu finden. M. Sars, welcher vom Pfarramtzur Zoologie übertrat, sehr zu deren Nutzen, stellte in einerReihe von Jahren und Fahrten aus 250—425 F. 427 Artenzusammen, welche zu etwa den Klassen über der einfachstender Protozoen und mit je etwa Hundert den hohen der echtenMollusken und Krebse angehörten. Die eigentliche Tiefseefaunabeginnt nach ihm spärlich in 100 F. und nimmt mit steigenderTiefe an Individuen zu. Man erkennt, daß auch dieses örtlichbegründet, abhängig ist von der Tiefe, in welcher der, neue undgünstigere Bedingungen bringende, ein wenig der Brandung zuvergleichende Grundstrom eintritt. Es fehlten nicht Epochemachende Formen. Ein Lililienstrahler,welchen G. O. Sars t864 an den Loffoden fand, vermitteltzwischen den bekannten, sich vom Stamme ablösenden, schwim-menden und gleich Ophiuriden kletternden Fiedersternen Comatulaoder Antedon und dem Pentacrinus der Antillen. Die Aende-rungen, welche seit der Kreidezeit dem Festland und oberenWasserschichten gänzlich neue Formen gegeben, schienen über dieTiefen des nordatlantischen Ozeans keine Macht gehabt zu haben.Goodsir, ein Gefährte Franklin's, brachte 1845 aus demEismeer der Davisstraße aus 300 F. Krebse, Mollusken, Echt-st?)