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daher nichts gegen unsere Annahme. In die über der Bern-steinschicht lagernden jüngeren Tertiär- und Diluvialschichten, indenen sich der Bernstein unregelmäßig, nesterweise findet, indiese Schichten ist er aus der blauen Erde hineingespült, geradeso, wie man ihn in den Sandschichten, die durch die Thätigkeitdes Meeres jetzt gebildet werden, gleichfalls nach Jahrtausendenncsterweise finden würde, wenn ihn nicht die Menschen so sorg-fältig aufsammelten.
Die verhältnißmäßig spärlichen Bernsteinfuude in älterenSchichten dagegen, z. B. im Gyps zu Seegeberg oder in einemder Kreide zugerechneten Sandstein bei Lemberg in Galizienbeweisen, daß der Bernsteinbaum in diesen früheren Formationenschon seine Vorläufer gehabt hat.
Der deutsche Name Bernstein kommt von dem plattdeutschenWorte börnen, hochdeutsch brennen, heißt also soviel wieBrennstein, weil er bekanntlich, an eine Flamme gehalten, sichentzündet und angenehm riechende Dämpfe entwickelt, weshalbdie werthlosen kleinen Stücke und Abfälle vielfach zum Räucherngebraucht werden, soweit sie nicht zur Gewinnung der werth-vollen Bernsteinsäure oder des sehr geschätzten Bernsteinlackesdienen.
Die großen Stücke liefern das Material zu den schönenSchmucksachen, die heute noch wie vor 3000 Jahren wegen ihrerleuchtenden Farbe und ihres schönen Glanzes so hoch im Werthegehalten werden.
Die Bearbeitung des Bernsteins ist eine verhältnißmäßigleicbte, da die Härte desselben nur 2 bis 2,5 ist, er sich alsoleicht durch Messer, Säge und Feile bearbeiten und mit Kreidepoliren läßt.
Seine Farbe ist sehr verschieden und geht vom undurch-sichtigen Kreideweiß durch alle Grade der Durchsichtigkeit undalle Stufen von gelb und braunroth.
Die Mode hat zu verschiedenen Zeiten beim Bernstein sehr
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