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unterirdische Verbrennung die Regel, und die unvollständige(die Verkohlung) die Ausnahme ist, denn sonst müßten wir dieReste der kolossalen Waldungen, die ja zu jeder Zeit in denletzten Erdperioden die Erdoberfläche bedeckten, überall in unge-heuren Kohlenlagern finden, während dieselben doch, verglichenmit den Waldmassen, welche nur seit 100000 Jahren entstanden,sehr unbedeutend sind. Auch ist es mehr wie wahrscheinlich,daß dieser langsame Prozeß das Harz der Bernsteinfichte all-mählich so weit umänderte, daß es dadurch erst zu Bernsteinwurde, das heißt, diejenigen chemischen und physikalischen Eigen-schaften erhielt, die den Bernstein von dem heutigen Baumharzunterscheiden.
Der Bernsteinwald stand also dort, wo sich heute noch derBernstein findet, in der blauen Erde und füllte sie im Laufeder Jahrtausende Schicht für Schicht mit Bernstein; er wurdemit Sandschichten überdeckt, sei es weil der Boden sich senkte,oder weil der Seespiegel stieg, das Holz verband sich mit demSauerstoff der Luft und verflüchtigte sich, und nur die spärlichenReste, die durch die Umhüllung des Bernsteins geschützt waren,sind unserer Zeit erhalten worden.
Wer die gleichmäßige Erfüllung der blauen Erde mit Bern-stein sieht und die viele Quadratmeilen große Ausdehnung der-selben in's Auge saßt, der kann wohl nicht daran zweifeln, daßder Bernstein hier auf seiner ursprünglichen Lagerstätte liegt undnicht bloß zufällig hineingespült wurde, daß aber die Stämmevon Meeresfluthen fortgespült wurden, erscheint nicht glaublich,weil dieselben Fluchen wohl auch den Bernstein selbst mitge-nommen haben würden.
Die aus dem Meere stammenden Versteinerungen aber, diesich nicht grade häufig in der blauen Erde finden, konnten sehrwohl durch Sturmfluthen, welche dann und wann Seeeinbrücheund Ueberschwemmungen in den an der Küste wachsenden Bern-steinwäldern verursachten, in dieselbe gelangen, und beweisen
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