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halten, und wenn ich mir erlauben darf, die meinige auszu-sprechen, so ist es folgende.
Bekanntlich hat der Sauerstoff der Atmosphäre eine sehrstarke Verwandtschaft zu dem Kohlenstoff des Holzes, eine That-sache, die wir täglich beim Verbrennen desselben sehen, da jadieser Verbrennungsprozeß nur darin besteht, daß sich auf leb-hafte Weise und unter Fenererscheinung der Sauerstoff der Atmo-sphäre mit dem Kohlenstoffe des Holzes zu Kohlensäure ver-bindet. Kann nun der atmosphärische Sauerstoff in genügenderMenge an den Kohlenstoff herantreten, wie bei einem im Freienangezündeten Feuer, so erfolgt eine vollständige Verbrennung,welche die Bestandtheile des Holzes sammt und sonders in gas-förmiger Gestalt in die Atmosphäre überführt, und nur diehöchst unbedeutende Asche zurückläßt; wird dem Sauerstoffe aberder Zutritt im Laufe des Verbrennungsprozeßes abgesperrt, wiebei den Kohlenmeilern, so bleibt ein starker Rückstand vonKohlenstoff, die Kohle, zurück, ein Prozeß, den wir unvoll-kommene Verbrennung oder Verkohlung nennen. Beide Pro-zesse nun, die vollkommene wie die unvollkommene Verbrennungfinden auch bei dem Holze statt, welches unter der Oberflächeder Erde liegt, nur daß sie hier viel langsamer und ohne Feuer-erscheinung vor sich gehen, es vollzieht sich hier der Prozeß stattin Stunden in Jahrzehnten und Jahrhunderten. Den Beweisfür diese Vorgänge liefern uns viele Kirchhöfe, in denen manoft schon nach wenig Jahrzehnten bei angestellten Nachgrabungenkeine Spur der hölzernen Särge mehr wiederfindet, wie diesz. B. auf dem Trinitatiskirchhof zu Dresden der Fall ist.
Werden nun Wälder durch Sandschichten überdeckt, so voll-zieht sich dieser langsame Verbrennungsprozeß so lange, bisetwa darauf folgende Schichten, die den Zutritt des Sauerstoffshemmen, ihn unterbrechen.
Es scheint mir unzweifelhaft zu sein, daß die vollständige
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