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So wurde denn ermittelt, daß die Bernsteinbäume zurTertiärzeit wachsende, mit unfern Fichten nahe verwandte Eoniferenwaren, deren einer Göppert den Namen Bernsteinfichte,kiuitesonooiniter, gegeben hat. Außer dieser Bernsteinfichte gab es imBernsteinwalde noch gegen 30 Arten anderer Fichten und Tannen,20 Cypressen und Thujaarten, von denen die eine mit unsermheutigen Lebensbaum (Düujs, oeoiäsutulis) völlig übereinstimmtund in jenem Walde am häufigsten gewachsen zu sein scheint;ferner eine Birke, eine Erle, eine Hainbuche, zwei Buchen,sieben Eichen, drei Weiden, eine Kastanie, eine Akazie undeinen Kampherbaum, sodann außer zahlreichen Arten von Pilzen,Flechten, Lebermoosen und Laubmoosen, eine Alge, ein Farren-kraut, unsere Heidelbeere, unsere Lonicera, eine Verwandteunseres Kaprifoliums, und zahlreiche andere Haidekräuter undWaldpflanzen, die zum Theil von den heutigen nicht zu unter-scheiden sind, mit einem Worte eine Waldflora, wie sie heutenoch ähnlich im nördlichen Amerika gefunden wird.
Freilich unterscheidet sich die Flora des Bernsteinwaldes auchwieder in vielen Punkten von der heutigen Flora des nördlichenAmerika, so unter Anderm auch in einem für uns ganz wesent-lichen Punkte: es wird dort kein Baum gefunden, der sich imHarzreichthum nur annähernd mit der Bernsteinfichte messenkönnte.
Hierin steht nur ein Baum der Jetztzeit der Bernsteinfichtenahe, diei n Neuseeland wachsende Dummuru nustralis, von derdas Dammarharz kommt.
Die Zahl der Thierarten aber, die bis jetzt im Bernsteingefunden und wissenschaftlich bestimmt sind, und die sich zusammen-setzt aus Fliegen, Ameisen, Käfern, Schmetterlingen, Spinnen,Tausendfüßen und Crustaceen, beläuft sich bereits auf übertausend Arten und wird jedenfalls noch bedeutend vermehrtwerden.l86Ä