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an, der als vollkommen durchsichtige, glasartige Masse in vielenplatonischen Felsarten verkommt.
Die bisher betrachteten Halbedelsteine bestanden alle wesent-lich aus Kieselsäure und gehörten zur Familie des Quarzes.Wir kommen nun zu einigen, die der Familie des Feldspathsangehören. —
Der Feldspath ist ein Mineral, welches aus einer Ver-bindung von kieselsaurer Thonerde und kieselsaurem Kali besteht,und Härte 6 hat (und ein spec. Gewicht von 2,53 — 2,58).Auch dieses Mineral ist ein wesentlicher Bestandtheil der all-verbreiteten Felsart, des Granits, der ein Gemenge aus Quarz,Feldspath und Glimmer ist. Ein besonderes Interesse knüpft sichan den Feldspath dadurch, daß er, wenn er verwittert, zuPorzellanerde wird. Während der gemeine Feldspath in un-durchsichtigen Krystallen ziemlich häufig ist, werden nur wenigeseiner selteneren Varietäten zu den Halbedelsteinen gerechnetund zwar zunächst:
1. Der Adular oder edle Feldspath, der sich durch einevollkommene Durchsichtigkeit und schönen Glanz auszeichnet.Aber auch von ihm werden nur zwei Varietäten als Edelsteinezum Schmuck benutzt, der Sonnenstein und der Mondstein.Es sind dies Adulare, die sich vorzugsweise in Ceylon und inden Schweizeralpen finden, die einen wogenden Lichtschein inder Tiefe zeigen, der besonders hervortrit, wenn der Steinmuschlig geschliffen ist. Ist dieser wogende Lichtschein röthlich,so heißen diese Steine Sonnensteine, ist er bläulich, so werdensie Mondsteine genannt. Schöne derartige Exemplare werdenhoch bezahlt und machen einen ausgezeichneten Effekt, besonderswenn sie mit kleinen Diamanten eingefaßt werden.
Die zweite Art des Feldspaths ist der A m a z on enstein,ein Feldspath, der sich durch seine lebhafte grüne Farbe aus-zeichnet. Sein Name kommt daher, daß man ihn zuerst am
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