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trachytischen Trümmergestein vorkommt, und schön irisirendeStücke werden sehr hoch bezahlt.
2. Der gemeine Opal unterscheidet sich nur dadurchvon dem edlen Opal, daß ihm das diesen auszeichnende schöneFarbenspiel fehlt. Uebrigens kommt er in den verschiedenstenFarben vor, und man unterscheidet danach als Varietäten denweißen, Milchopal, den gelben, Wachsopal, den apfelgrünen,Prasopal, der sich wie der Chrysopras bei Kosemitz in Schlesienfindet. Rosenrothe Opale werden in Mehun und Quincy gefunden.
3. Weniger durchsichtig, wie die bisher genannten Opale, istder Halb opal, der nur an den Kanten durchscheinend ist. Eskommen auch von ihm schön gefärbte Varietäten vor, häufigbildet er das Versteinerungsmittel fossiler Holzarten und heißtdann Holzopal.s
4. Der Hydrophan ist eine interessante Varietät desOpals. Er zeichnet sich dadurch aus, daß er sehr leicht seinenWassergehalt abgiebt, dadurch undurchsichtig wird und Farbeund Glanz verliert, diese Eigenschaften aber schnell wieder er-langt, sobald man ihn in Wasser taucht. Zum Schmucksteineignet er sich unter diesen Umständen nicht, doch wird er seinerSeltenheit wegen hoch bezahlt, da er in Ostindien als Amuletgetragen wird.
5. Ebenso ist der Kaschelong, auch Perlmutteropaloder Kalmückenopal, ziemlich selteu. Er enthält etwas wenigerWasser als die anderen Opale und schöne Stücke werden zuwerthvollen Schmucksteinen verschlissen.
6. Durch einen sehr hohen Eisengehalt ist der Jaspopaloder Opaljaspis ausgezeichnet. Er ist undurchsichtig, gelb,braun bis roth und ist in der Türkei besonders zu Dolch- undSäbelgriffen beliebt.
7. Als letzte Art des Opals, wiewohl er nicht als Schmuck-stein benutzt wird, führe ich noch den Glasopal oder Hyalith
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