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das Muttergestein verwittert war, die Achatmandeln aber, derVerwitterung widerstehend, sich in großen Mengen in der locke-ren Erde fanden. Von nun an wurden die Achatmandeln zuTausenden von Centnern aus Amerika nach Oberstein eingeführt,und der Bergbau im Melaphyr hat fast ganz aufgehört. Uebrigeusist das oben angeführte Verfahren, mit Honig nnd Schwefel-säure zu färben, nicht das einzige, und sowohl in Rom als inOberstein werden noch andere Methoden als besondere Hand-werksgeheimniße geübt. —
Die letzte Gruppe der Halbedelsteine aus der Familie desQuarzes sind die Opale. Sie sind unkrystallinisch, habenmuscheligen Bruch, Harzglanz und enthalten alle einen ziemlichhohen Prozensatz von Wasser, der zwischen 3 und 12 pCt. schwankt,Daher ist ihr Gewicht anch geringer, als das der anderen Quarze(2,1), und die Härte entspricht nur der 6. Stufe der Härtescala,ist also um eine ganze Stufe geringer, als die der anderen Quarze.Die Opale finden sich vorzugsweise in vulkanischen Gesteinen,und man sieht sie als eine allmählich durch Austrocknen erhärteteKieselgallerte an. In Kalilauge sind sie vollkommen löslich.Einige Steine dieser Gruppe zeichnen sich durch wundervolleFarben aus, nnd der eine derselben, der edle Opal, muhte seinerSeltenheit und seines hohen Preises wegen schon früher vonuns unter den wahren Edelsteinen aufgeführt werden, obwohler in mineralogischer Hinsicht selbstverständlich in diese Gruppegehört.
Kaum weniger schön als der edle Opal ist
1. Der Feueropal. Er ist hyacinthroth und spielt oftstark in's Feuergelbe. Besonders schöne Stücke irisiren an denlichteren Stellen karminrot!) und apfelgrün und diese Stückegeben ausgezeichnete Schmucksteine ab, denen man am vortheil-haftesten den muscheligen Schnitt giebt. Sein Hauptfundortist zu Villa secca bei Zimapan in Mexiko, wo er in einem
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