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Die Halbedelsteine
Entstehung
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Ringsteinen und anderen Schmucksachen ein sehr beliebter Stein,der auch wegen seines nicht häufigen Vorkommens in ziemlichhohem Preise steht. Seine schöne hellgrüne Farbe verdankt ereiner Beimischung von Nickeloxyd, woher es auch kommt, daßdie Farbe verblaßt, wenn der Chrysopras längere Zeit dertrockenen Wärme ausgesetzt wird, z. B. beim Siegeln, oderwenn er lange in der Sonne liegt. Cr gewinnt aber die frü-here lebhafte Färbung wieder, wenn man ihn in feuchte Erdelegt, oder in einer erwärmten Auflösung von salpetersauremNickeloxyd eine Zeit lang liegen läßt.

Ein Hauptfundort des Chrysopras war früher im Serpentin-fels bei Kosemttz in Schlesien, doch ist dieser Fundort jetzt ganzausgebeutet.

Unter Heliotrop versteht man die dunkelgrüne Varietät,die mit rothen Punkten versehen ist, und die außerordentlichhäufig zu Siegelsteinen benutzt wird.

Die dritte Varietät, das Plasma, unterscheidet sich vondem vorigen durch ihre mehr grasgrüne Farbe, und dadurch,daß sie mehr durchscheinend ist. Das Plasma war lange Zeitnur durch antike Gemmen aus den Ruinen Roms bekannt, dochhat man es in neuerer Zeit an verschiedenen Orten wiederentdeckt.

Wir kommen nun zu einem allbekannten und sehr beliebtenHalbedelstein, dem Achat, der eigentlich keine mineralogischeEinheit darstellt, sondern aus einer mehr oder weniger großenZahl der soeben betrachteten Mineralien, Chalcedonen, Jaspisund anderen Quarzarten schichtenweise zusammengesetzt ist. Jenachdem nun diese verschiedenen Quarzvarietäten Streifen,Flecken, Punkte oder Zeichnungen der verschiedensten Art bilden,unterscheidet man Bandachat, Festungsachat, Regenbogenachat,Wolkenachat, Trümmerachat, Punktachat, Sternachat u. s. w.

Der Achat kommt vorzugsweise in mehr oder weniger

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