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Die Halbedelsteine
Entstehung
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cedon der auf hellgrauem Grunde dunkle wolkenartige Stellenzeigt, den Halbkarneol oder Cerachat, wenn er gelbist, undden Mokkastein oder Moosachat. Letzterer ist ein Chalcedon,aus dem sich schwarze, rothe oder braune moosartige Zeichnungenfinden, die man früher wirklich für pflanzlichen Ursprungs hielt,die aber von Infiltrationen von Manganoxyd herrühren. Siewerden vielfach künstlich nachgeahmt, besonders in Oberstem,wo man überhaupt ^ie Chalcedone jetzt in allen Farben färbt.

Neben dem gemeinen Chalcedon rmterscheidet man als z weiteArt den edlen oder rothen Chalcedon, gewöhnlich Karneol ge-nannt. Seine Farbe ist blutroth, durch Gelblichroth ins Blaß-rothe übergehend, und man unterscheidet wiederum je nach der, Farbennüance verschiedene Varietäten des Karneol. Die blutrothennennt man männliche, die blaßrothen weibliche Karneole.Die pomeranzenfarbigen werden Sarder genannt, und wech-seln weiße Chalcedonschichten mit den farbigen, was beim Karneolhäufig vorkommt, so tritt der schon oben erwähnte Name Onyxzu dem Namen des Steines hinzu, der die besondere Farbe be-zeichnet, also Karneolonyx, wenn rothe und weiße Schichten,Sardonyx, wenn gelbe und weiße Schichten abwechseln. Dieberühmtesten Gemmen und Cameen des Alterthums, die als diekostbarsten Schätze noch heute in den Museen unserer Haupt-städte aufbewahrt werden, sind in solche Karneole geschnittenund der beste Beweis, wie hoch die Alten diese Steine schätztenist der, daß Pliniuö berichtet (37, 2), daß der berühmte Ringdes Polykrates, durch dessen Opfer er sich vom Neide der Götterüber sein zu großes Glück los zu kaufen gedachte, seinen Wertheinem Sardonyx verdankte.

Die dritte Art der Chalcedone ist der grüne, von demman drei Varietäten unterscheidet, den Chrysopras, denHeliotrop und das Plasma.

Der Chrysopras ist die Helle, apfelgrüne Varietät, zu

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